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Lohnen sich E-Autos? Wir geben Antworten.

Elektroauto mit Ladekabel

Drohende Diesel-Fahrverbote und Zukunftspropheten, die das Ende des Verbrennungsmotors im Automobil heraufbeschwören, verunsichern derzeit Käufer von Neuwagen. Für uns Grund genug, die wichtigsten Unterschiede zwischen den Stromern und Autos mit Verbrennungsmotor zu beleuchten. (Bild: delray77 @istockphoto.com)

Auf den ersten Blick lassen sich moderne Elektroautos kaum noch von ihren fossilen Verwandten unterscheiden, denn die Zeiten einsitziger, durch Solarpanele angetriebener Konzeptfahrzeuge sind glücklicherweise vorbei. Aktuelle E-Modelle des Jahres 2019 beweisen vielmehr, dass Umweltschutz, Funktionalität und ansprechendes Design keinen Widerspruch darstellen. Andererseits halten sich auch ein paar Mythen, die die technischen Herausforderungen unterschätzen. Wir klären auf.

Beim Elektroantrieb ist kein Getriebe notwendig?

Je nach Antriebskonzept können die Räder eines E-Autos entweder durch einen einzelnen Motor, zwei Motoren an der Vorder- und Hinterachse oder durch vier Nabenmotoren pro Rad bewegt werden. Anders als Otto- oder Dieselmotoren verfügen Elektromotoren dabei über einen großen Drehzahlbereich, in dem das Drehmoment abgegeben werden kann. Wer jedoch nun glaubt, dass sich dadurch die technische Komplexität des Fahrzeuges verringert, der sieht sich getäuscht. Aus verschiedenen Gründen wie z.B. Einbausituation oder Platz, Preis oder Gewicht besteht nämlich der Druck zur Miniaturisierung. Je kleiner die E-Motoren bei gleicher Leistung jedoch werden, desto schneller müssen sie drehen. Da die Höchstdrehzahl nicht unbegrenzt ist, werden die Motoren häufig mit einem zweiten Gang ausgestattet. Der zweite Gang ermöglicht nicht nur höhere Geschwindigkeiten, sondern verbessert die Effizienz insgesamt um bis zu 10%.

GKN ePowertrain gehört zu den führenden Anbietern von Elektroantrieben. Das eTwinsterX-System bietet unter anderem Torque Vectoring und 2-Gang-E-Transmission. (Bild: GKN)

Mehr Effizienz entspricht einer höheren Reichweite. Schaut man sich die Achsmotoren eines E-Mobils im Schnittmodell an, wird schnell klar, dass jede Menge Zahnräder ähnlich wie bei einem Getriebe im Einsatz sind, die natürlich auch geschmiert werden müssen. Allerdings ist der beim Verbrennungsmotor ansonsten notwendige Gangwechsel nur noch für das Rückwärtsfahren notwendig.

Bremsen von Elektroautos verschleißen weniger?

Grundsätzlich ist die Aussage richtig, denn durch die elektromagnetische Wechselwirkung kann Bewegungsenergie in elektrischen Strom umgewandelt werden. Der Vorgang wird als Rekuperation bezeichnet und verzögert das Fahrzeug ohne mechanische Beanspruchung. Weniger mechanische Beanspruchung ist gleichbedeutend mit weniger Verschleiß, d.h. im direkten Vergleich zu einem Wagen ohne Rekuperation halten die Bremsscheiben und Bremsbeläge eines Stromers deutlich länger. Und das Beste: Die so gewonnene Energie lädt die Batterie und erhöht die Reichweite. Allerdings sollte man eine Warnung des ADAC im Hinterkopf behalten, denn wer sein Bremspedal nie nutzt, riskiert, dass Scheiben und Beläge rosten. Dadurch geht die optimale Auflage verloren und im schlimmsten Fall ist die Leichtgängigkeit gefährdet, die nur durch einen vorzeitigen Wechsel wiederhergestellt werden kann. Der ADAC vermutet, dass "korrodierte Scheibenbremsen ein generelles Problem von Elektroautos sind." Seien sie also nicht zu sparsam und nutzen Sie die Bremse eines E-Fahrzeuges regelmäßig.

Die Reichweite ist kein Problem mehr?

Vorzeigemodelle wie der Tesla Modell 3 bieten in ihrer Long-Range-Variante Batteriekapazitäten von bis zu 80 kWh, die immerhin einer Reichweite von bis zu 499 km im aussagekräftigen WLTP-Verfahren entsprechen. Allerdings sollte man bedenken, dass es sich um einen theoretischen Wert handelt, der einen vollständig aufgeladenen Akku und die komplette Entladung bis zum Stillstand des Wagens voraussetzt. Dabei gilt schon für normale Starterbatterien, das sowohl Überladung als auch Tiefentladungen schädlich sind und die Kapazität des Akkumulators reduzieren. Kommen kalte Temperaturen hinzu und ist die Batterie vielleicht schon ein paar Jahre älter, muss man sich mit deutlich weniger Kilometern zufriedengeben. Überlegen Sie sich daher vor dem Kauf eines E-Autos genau, welche Strecken Sie in der Regel zurücklegen, denn sie wollen zum einen nicht stromlos liegenbleiben und zum anderen auch wissen, ob sie den Akku kaufen oder lieber mieten sollten. Die Miete hat den Vorteil dass das Paket nach Unterschreiten einer Minimalgrenze ersetzt wird. Der Nachteil sind laufende Kosten, selbst wenn das E-Mobil nicht bewegt wird. Überlegen Sie ebenfalls, welche Lademöglichkeiten das Auto und die Infrastruktur bieten, denn mit üblichen 230-V-Wechselstrom und in Deutschland zulässigen 20 Ampere laden Sie über ein normales Stromkabel nur 4,6 kWh pro Stunde.

Auf dem Model 3 von Tesla liegen viele Hoffnungen von E-Mobil-Fans. Das Auto kostet in seiner Long-Range-Variante unter 50.000 Dollar. Bild: Alexander Migl wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)

Elektroautos sind für jeden Kilometer günstiger als Verbrenner?

In einem aktuellen Test hat der deutsche Automobilclub ADAC in Leistung und Ausstattung ähnliche Autos jeweils mit und ohne Elektroaggregat verglichen. Dabei konnten die geringen Wartungs- und Betriebskosten von E-Autos bestätigt werden, die sich positiv auf die Gesamtbilanz auswirken. Auch die insgesamt positive Entwicklung in Sachen Werterhalt berücksichtigen die Experten. Im Ergebnis fahren Stromer preislich pro Kilometer auf Augenhöhe mit Diesel- und Ottomotoren, schneiden aber in punkto Reichweite deutlich schlechter ab. Erheblich höhere Anschaffungskosten machen daher auch 2019 die Wahl eines E-Mobils nicht einfacher.

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