Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.  Ich stimme zu.
Kundenservice von KFZ-Experten
Kundenservice
von KFZ-Experten
Immer über eine Million Teile auf Lager
Immer über eine Million
Teile auf Lager
100 Tage Rückgaberecht
100 Tage
Rückgaberecht
Merkzettel
 
Warenkorb
Warenkorb
FAHRZEUG AUSWÄHLEN
Fahrzeugauswahl - KBA-Nr.
Fahrzeugauswahl nach KBA-Nr.
zu 2.1/zu 2
zu 2.2/zu 3
So finden Sie Ihre Angaben in
Ihrer Zulassungsbescheinigung/
Ihrem Fahrzeugschein leichter:
Fahrzeugauswahl nach Kriterien
Hersteller
Modell
Typ
Bestell- &
ServiceHotline
030/40 50 400
Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr
Hotline  030/40 50 400  (Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr)
030/40 50 400
Bestellhotline
Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr

Auto richtig überbrücken und Starthilfe geben

Starthilfe mit Starthilfekabeln

Insbesondere im Winter sind Startprobleme keine Seltenheit. Wir verraten wie man Starthilfe gibt und empfängt. (Bild: PIKSEL @istockphoto.com)

Immer wieder haben Autofahrer mit Startproblemen zu kämpfen. Will das Auto nicht mehr anspringen und bestand das Problem am Vortag noch nicht, ist vermutlich eine schwache Batterie die Ursache. Jetzt braucht man Starthilfe, um den Motor zum Laufen zu bringen. Doch wie überbrückt man das Auto richtig? Mit unserer Anleitung zum Thema Starthilfe sind Sie gerüstet, um im Bedarfsfall Hilfe zu empfangen und zu gewähren.

Starthilfekabel ist nicht gleich Starthilfekabel

Zunächst einmal sollten Sie sich rechtzeitig um ein geeignetes Starthilfekabel bemühen, das nach DIN-Norm 72 553 bzw. ISO-Norm 6722 gefertigt wurde. Dies ist bei in Deutschland gekauften Starterkabeln in der Regel der Fall. Im Anschluss sollten Sie auf den Kabelquerschnitt achten, denn durch den fließenden Strom erwärmt sich das Kabel und darf dabei nicht anfangen zu schmoren. Starthilfekabel benötigen daher mindestens einen Kabelquerschnitt von 16 mm2. Für Pkw mit mehr als 2,5 l Hubraum und für alle Dieselfahrzeuge müssen es sogar 25 mm2 sein. Besonders dicke Kabel mit z.B. 35 mm2 Querschnitt sind noch belastbarer und verkraften bis zu 600 Ampere, sind aber im Kfz-Bereich nicht notwendig. Drei Meter Länge reichen in der Regel aus. Einige Kabel bieten neben der reinen Kupferleitung auch eine Schutzvorrichtung gegen Spannungsspitzen. Bei sachgemäßer Überbrückung ist der zusätzliche Schutz nicht notwendig, doch wer die Mehrkosten nicht scheut, macht auch mit einem solchen Starterkabel nichts falsch.

Starthilfekabel bzw. Starterkabel

Achten Sie auf den Querschnitt des Kabels. Mit 25 mm2 ist man auch für Diesel-Fahrzeuge gerüstet.

Abraten möchten wir von Starthilfekabeln, die über den Zigarettenanzünder eine Verbindung zwischen Spenderbatterie und Nehmerbatterie aufbauen. Der Zigarettenanzünder und seine Verkabelung sind für die notwendigen Ströme nicht vorgesehen. Selbst wenn die Versuchung groß ist (immerhin muss man nicht mit steifen Kabeln hantieren oder sich die richtige Reihenfolge beim Überbrücken merken), sollten Sie diesen Weg nicht in Betracht ziehen. Im Zweifel richten Sie nur Schaden an und die Umwelt wird ebenfalls belastet, weil der Spendermotor in der Regel deutlich länger laufen muss.

Die richtige Reihenfolge beim Überbrücken

Bevor Sie anfangen, müssen Sie sicherstellen, dass beide Fahrzeuge über die gleiche Bordspannung verfügen. Bei Autos sind das 12 V. Was trivial klingt, hat zur Folge, dass Sie mit einem Pkw keine Starthilfe von Lkws (24 V) empfangen können und auch keine Starthilfe für Motorräder (6 V) leisten sollten. Nun kann man beide Fahrzeuge überbrücken:

  1. Die Autos stehen sich mit geöffneter Motorhaube und ausgeschaltetem Motor gegenüber. Alle Verbraucher (wie z.B. Radio oder Klimaanlage) wurden ausgestellt.

  2. Klemmen Sie das rote Kabel an den Pluspol der Batterie beider Autos. Den erkennt man an einer roten Schutzabdeckung und einem Plus-Zeichen. Ist nicht klar zu erkennen, welcher der Pole Plus und welcher Minus ist, dann warten Sie auf einen Fachmann, statt einfach herumzuprobieren. Schäden an der Elektrik sind sonst nicht ausgeschlossen. Sollte sich die Batterie nicht im Motorraum befinden, so werden Sie dennoch einen meist deutlich rot markierten Plus-Kontakt im Motorraum vorfinden. Vielleicht muss auch eine entsprechende Klappe verschoben oder geöffnet werden.

  3. Als nächstes wird das schwarze Kabel an den Minuspol der Batterie des Spenderautos geklemmt. Beim empfangenden Auto wird das schwarze Kabel an einen Massepunkt angebracht, d.h. irgendein unlackiertes Metallteil im Motor.
    ACHTUNG: Das schwarze Starthilfekabel wird nicht an den Minuspol der Nehmerbatterie angeklemmt! Durch Funkensprung könnten sich sonst Knallgase entzünden, welche die Batterie beschädigen. Beachten Sie, dass das Starthilfekabel nicht vom Kühlerlüfter, Keilriemenrippen oder sonstigen beweglichen Teilen erfasst werden kann.

  4. Nun wird das Spenderauto gestartet. Versuchen Sie im Anschluss, das Empfängerauto zu starten. Sollte der Motor nicht nach wenigen Sekunden anspringen, dann versuchen Sie es nach einigen Sekunden erneut. Probieren Sie dies mehrmals aus. Sollte der Motor immer noch nicht angehen, haben Sie es mit einem größeren Defekt als einer leeren Batterie zu tun. Startet der Motor hingegen, dann lassen Sie ihn jetzt laufen.

  5. Da sich aufgrund der leeren Batterie Spannungsspitzen bilden können, sollte man nun im Empfängerauto bei laufendem Motor große Verbrauchen anstellen (Heizung, Klimaanlage, Licht). Auf diese Weise werden Schäden an der Bordelektronik vermieden.

  6. Entfernen Sie nun zunächst das schwarze Kabel von Minuspol und Massepunkt und nehmen Sie dann das rote Kabel von den Pluspolen. Durch den Besuch einer Werkstatt lässt sich das Problem genauer abklären. Dies sollten Sie nicht vergessen, um nicht beiim nächsten Anlassen vor dem gleichen Problem zu stehen.
Schließen
zurück
vorwärts
neue Sitzung