Getriebeöl 80W-90 für Schalt- und Achsgetriebe
Getriebeöl 80W-90 Produktauswahl
LIQUI MOLY Hypoid-Getriebeöl GL5 80W-90
LIQUI MOLY Hypoid-Getriebeöl GL4/5 TDL 80W-90
LIQUI MOLY Marine Getriebeöl GL4/GL5 80W-90
LIQUI MOLY Motorbike Gear Oil 80W-90
LIQUI MOLY Motorbike Gear Oil 80W-90
LIQUI MOLY Marine Getriebeöl GL4/GL5 80W-90
LIQUI MOLY Hypoid-Getriebeöl GL5 80W-90 20L
LIQUI MOLY Hypoid-Getriebeöl GL4/5 TDL 80W-90 20L
Das richtige 80W-90 Getriebeöl finden
Die Viskositätsklasse 80W-90 gehört zu den bewährtesten Spezifikationen bei Getriebeölen. Dieses mineralölbasierte Schmieröl kommt vor allem in Schaltgetrieben, Achsgetrieben und Differentialen zum Einsatz. Es bietet einen stabilen Schmierfilm auch unter hoher thermischer Belastung und schützt die Zahnflanken zuverlässig vor Verschleiß. Besonders bei älteren Fahrzeugen, Transportern und Nutzfahrzeugen ist ein 80W-90 Getriebeöl häufig die vom Hersteller vorgeschriebene Wahl.
Beim Kauf solltest du auf die passende API-Klassifizierung achten. Die Klasse GL-4 eignet sich für normal belastete Schaltgetriebe, während GL-5 für hochbelastete Achsgetriebe mit Hypoidverzahnung ausgelegt ist. Einige Produkte tragen eine kombinierte GL-4/GL-5-Freigabe und decken damit ein breites Einsatzspektrum ab. Zusätzlich spielen Herstellerfreigaben wie MAN 341/342, MB 235.0 oder ZF TE-ML eine wichtige Rolle, um das Getriebe optimal zu versorgen.
Häufige Fragen zu Getriebeöl 80W-90
Die Bezeichnung 80W-90 beschreibt die Viskosität des Öls bei unterschiedlichen Temperaturen. Der Wert 80W (W steht für Winter) gibt an, dass das Öl bis etwa -26 °C fließfähig bleibt. Die Zahl 90 beschreibt die Viskosität bei 100 °C Betriebstemperatur. Damit ist das Öl ein Mehrbereichs-Getriebeöl, das sowohl bei Kälte als auch bei Hitze zuverlässig schmiert.
Dieses Getriebeöl kommt in manuellen Schaltgetrieben, Achsgetrieben, Differentialen und Verteilergetrieben zum Einsatz. Besonders verbreitet ist es bei älteren PKW, Transportern, LKW und Bussen. Auch in Hypoidgetrieben mit hoher mechanischer Belastung wird 80W-90 häufig verwendet, sofern die API-Klasse GL-5 erfüllt ist.
Die API-Klassen GL-4 und GL-5 unterscheiden sich im Anteil der EP-Additive (Extreme Pressure). GL-4 ist für normal belastete Schaltgetriebe konzipiert, während GL-5 für hochbelastete Achsgetriebe mit Hypoidverzahnung entwickelt wurde. Ein GL-5-Öl darf nicht automatisch in einem GL-4-Getriebe verwendet werden, da die höhere Additivkonzentration Buntmetall-Synchronringe angreifen kann. Halte dich daher immer an die Vorgaben im Fahrzeughandbuch.
Viele Hersteller geben Wechselintervalle zwischen 60.000 und 120.000 Kilometern an. Bei einigen Fahrzeugen wird eine sogenannte Lebensdauerfüllung angegeben, doch in der Praxis empfiehlt es sich, das Öl spätestens nach sechs bis acht Jahren zu wechseln. Anzeichen für verschlissenes Getriebeöl sind schwergängige Schaltvorgänge, Rucken beim Gangwechsel oder ungewöhnliche Geräusche aus dem Getriebe.
Ein Wechsel von 80W-90 auf 75W-90 ist nur dann möglich, wenn der Fahrzeughersteller diese Viskositätsklasse ausdrücklich freigibt. Das 75W-90 ist bei niedrigen Temperaturen dünnflüssiger und kann leichtere Schaltvorgänge ermöglichen. Allerdings unterscheiden sich die Öle in ihrer Zusammensetzung, und ein eigenmeigenmmächtigerauml;chtiger Wechsel kann zu erhöhtem Verschleiß führen. Prüfe daher immer die Herstellervorgaben.
Zu den gängigsten Freigaben zählen MAN 341 Typ Z2, MAN 342 Typ M2, MB 235.0, ZF TE-ML 02B, ZF TE-ML 05A, ZF TE-ML 16B und ZF TE-ML 17B. Auch die militärische Spezifikation MIL-L 2105 D bzw. MIL-PRF 2105 E ist bei vielen 80W-90 Getriebeölen zu finden. Welche Freigabe dein Fahrzeug benötigt, steht im Betriebshandbuch oder auf dem Typenschild des Getriebes.