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Motorcheck - Was prüfen und welche Kosten?

Motorcheck

Ein Motorcheck hilft, die Lebensdauer des Aggregates zu erhöhen und teure Folgereparaturen zu vermeiden. (Bild: RobertZac @shutterstock.com)

Was versteht man unter einem Motorcheck?

Der Begriff Motorcheck ist nicht klar definiert und kann je nach Anlass etwas Unterschiedliches bedeuten. So kann z.B. beim Gebrauchtwagenkauf mit einem Motorcheck die Recherche zur Pannenanfälligkeit eines bestimmten Aggregates gemeint sein bzw. die Suche nach dem passenden Motor für das entsprechende Automodell. In der Regel meint der Motorcheck jedoch die Kontrolle und Funktionsprüfung des Motors. Sie kann anlassbezogen erfolgen z.B. wenn die Motorkontrolllampe leuchtet, ungewöhnliche Geräusche auftauchen oder eine längere Reise bevorsteht. Andererseits ist es auch sinnvoll, den Motor regelmäßig unter die Lupe zu nehmen und nach Zeitintervallen bzw. gelaufenen Kilometern einen Motorcheck durchzuführen.

Was wird beim Motorcheck geprüft?

Eine leuchtende oder blinkende Motorkontrolllampe kann auf viele verschiedene Probleme hinweisen, sodass das Auslesen der Fehlerspeicher mittels Diagnosegerät in der Regel den ersten und wichtigsten Schritt des Motorchecks darstellt. Unter Umständen ist nämlich gar nicht der Motor betroffen, sondern vielleicht die Abgasanlage oder die Gemischbildung aufgrund falscher Sensordaten der Lambdasonden oder des Luftmassenmessers. Auch verstopfte Partikelfilter oder beschädigte Katalysatoren können erkannt werden. Gerissene Luftschläuche, Ölablagerungen und Undichtigkeiten werden ebenfalls häufig über die Motorkontrolllampe an den Fahrer kommuniziert, wenn das Steuergerät Abweichungen von der Norm feststellt. Es bedarf dann Kfz-Kenntnis und Erfahrung, um die Fehlermeldungen richtig einzuordnen und Teile nicht umsonst zu tauschen.

Luftfilter wechseln beim Motorcheck

Regelmäßige Filter- und Ölwechsel sind die besten Voraussetzungen für einen langlebigen Motor. )Bild: plherrera @istockphoto.com)

Am Motor selbst wird in der Regel zunächst eine Sichtprüfung nötig. Nehmen Sie eine eventuelle Motorabdeckung ab und leuchten Sie das Aggregat mit einer Taschenlampe ab. Ist austretendes Motoröl erkennbar? Sammeln sich sonstige Betriebsstoffe am Unterboden oder an den Schläuchen? Sind die Leitungen porös oder rissig? Sitzen die Schlauchschellen? Als nächstes sollte man das Motoröl auf seine Füllmenge und Konsistenz hin überprüfen. Ist es pechschwarz, empfiehlt sich ein Ölwechsel und eventuell auch eine Motorspülung. Eine zu flüssige Konsistenz deutet daraufhin, dass entweder Kraftstoff oder Kühlmittel ins Öl gelangt und vermutlich die Motordichtungen getauscht werden müssen. Auch den Kühlkreislauf gilt es zu untersuchen, wobei der erste Blick dem Kühlmittelbehälter gelten sollte. Ist die Kühlflüssigkeit bis auf ihre Färbung klar? Finden sich Ölspuren am Deckel oder sind Ablagerungen im Behälter erkennbar?

Auch die Kontrolle der Luft- und Kraftstoffversorgung gehört zu einem Motorcheck. Der Luftfilter sollte keinen Filterkuchen aufweisen und im Anschluss die Verbindung zum Motor dicht sein. Zieht der Motor Nebenluft, kommt nämlich die Gemischbildung durcheinander und das Steuergerät gibt Fehlermeldungen aus. Auch eine Kontrolle des Keilriemens bzw. Keilrippenriemens sowie falls zugänglich eine Prüfung des Zahnriemens bzw. der Steuerkette bietet sich an. Sie müssen genügend Spannung aufweisen, damit die Steuerzeiten passen und es nicht zum Überspringen der Zähne kommt. Insbesondere wenn den Motor Geräusche plagen, sollte an dieser Stelle begonnen werden. Bei unrundem Motorlauf gilt es zudem, die Zünd- und Einspritzanlage zu kontrollieren und das natürlich im kalten und warmen Zustand.

Wann sollte ein Motorcheck erfolgen?

Wie man sieht kann ein Motorcheck je nach Art des Problems eine Menge Arbeit bedeuten, daher ist es wichtig, dem Motor in regelmäßigen Abständen die notwendige Pflege zukommen zu lassen. Der Motorcheck erfolgt daher immer im Rahmen der Wartungs- und Inspektionsintervalle, die durch den Hersteller vorgegeben werden. Wer jährlich bzw. alle 10.000 km die Filter und das Motoröl austauscht sowie den Kühlwasserstand stetig im Auge behält, sichert sich die besten Voraussetzungen, um lange Spaß mit dem Aggregat zu haben.

Neben der regelmäßigen Inspektion ist natürlich vor allem beim Kauf eines Gebrauchtwagens der Motorcheck unerlässlich. Wer selbst keine Kfz-Erfahrung mitbringt, sollte das Auto unbedingt vor der Unterschrift auf dem Kaufvertrag in eine Werkstatt bringen. Der Experten-Service kostet um die 100 Euro, hilft aber teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Kostspielige Reparaturen wie zum Beispiel der Ersatz klappernder Ventile oder eine neue Zylinderkopfdichtung können mit Leichtigkeit vierstellig werden.

Was tun bei leuchtender und blinkender Motorkontrollleuchte?

Es ist der Albtraum eines jeden Autofahrers: Nach dem Motorstart bleibt die Motorkontrolleuchte an. In den meisten Fällen wird das Auto aber noch fahren und weist vielleicht auch keine spürbare Besonderheit auf. Dennoch sollte der Weg so schnell wie möglich in die nächste Werkstatt führen, denn eine leuchtende Motorkontrolllampe zu ignorieren, zieht meist vermeidbare Folgeschäden nach sich. Dazu zählen Überhitzungen genauso wie Schmiermängelschäden oder erhöhte Abgaswerte und Mehrverbrauch. Stimmen die Steuerzeiten nicht oder der Öldruck ist zu gering, drohen kapitale Motorschäden, die bis zum ökonomischen Totalausfalls des Autos führen können.

Kosten für einen Motorcheck

Der Motorcheck im Rahmen einer Inspektion ist kein großer Kostenfaktor und umfasst neben dem Motoröl und den Filtern nur die Arbeitszeit. Planen Sie ca. 150 Euro ein und achten Sie auf Sonderangebote. Muss sich die Werkstatt auf eine lange Fehlersuche begeben, können sich die Kosten jedoch schnell vervielfachen. Insbesondere Fehldiagnosen so z.B. der Austausch der Lambdasonden obwohl eigentlich der Luftmassenmesser defekt ist, gehen unnötig ins Geld. Umso wichtiger ist es, dass der Motorcheck von einer erfahrenen Werkstatt durchgeführt wird, die sich nicht nur auf die Angaben im Fehlerspeicher verlässt.

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