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Klimakompressor wechseln bei defekter Klimaanlage - Kosten und Hinweise

Klimakompressor wechseln

Als Herzstück der Klimaanlage hält der Klimakompressor den Kältemittelkreislauf in gang. (Bild: kfzteile24 Profi-Schrauber @youtube.com)

Aufgabe des Klimakompressors

Der Klimakompressor ist das Herzstück der Klimaanlage und hat die Aufgabe, das Kältemittelgas zu verdichten und den Kühlkreislauf in gang zu setzen. Bei der Verdichtung erwärmt sich das Kältemittel und strömt mit ca. 15-20 bar in den Kondensator an der Front des Autos. Dort wird die thermische Energie an die Umgebungsluft abgegeben. Dabei ändert sich der Aggregatzustand und das Kältemittel wird flüssig. Das weiterhin unter Druck stehende Kältemittel fließt über den Trockner zum Expansionsventil und kann sich nun in den Verdampfer hinein entspannen. Der rapide Druckabfall führt dazu, dass das Kältemittel wieder gasförmig wird. Für die Änderung des Aggregatzustandes wird Energie in Form von Wärme benötigt, was dazu führt, dass der Verdampfer kalt wird. Über das Innenraumgebläse kann die auf diese Weise abgekühlte Umgebungsluft in den Innenraum gefördert werden, um für angenehme Temperaturen im Sommer zu sorgen.

Wie funktioniert ein Klimakompressor?

Ein Klimakompressor stellt eine einfache Hochdruckpumpe dar und es gibt verschiedene Möglichkeiten der technischen Umsetzung. Häufig handelt es sich um Taumelscheiben-Kompressoren, bei denen mehrere Kolben durch die Rotation der namensgebenden Taumelscheibe in ihren Zylindern auf und ab bewegt werden. Ähnlich wie bei einem Verbrennungsmotor wird das Kältemittel bei der Abwärtsbewegung eines Kolbens angesaugt und bei der Aufwärtsbewegung komprimiert. Die dafür notwendige Energie wird in der Regel über einen Keilriemen oder Keilrippenriemen von der Kurbelwelle aus übertragen. Teilweise werden Klimakompressoren auch über Zahnriemen angetrieben. Da die notwendige Riemenscheibe fest in den Riementrieb integriert ist und sich immer mitdreht, besitzen Klimakompressoren zudem eine Magnetkupplung, um den Kraftschluss zwischen Riemenscheibe und Kompressor herzustellen bzw. zu trennen. Das spart Kraftstoff und verhindert, dass die Klimaanlage immer läuft.

Klimakompressor im Schnittbild

Im Schnittbild ist die Taumelscheibe des Klimakompressors gut zu sehen.
Bild: Cschirp@wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Welche Schäden können auftreten und warum geht ein Klimakompressor kaputt?

Klimakompressoren sind in sich geschlossen und sehr robuste Bauteile. Die häufigsten Schadensbilder sind austretendes Kältemittel und Funktionseinbußen aufgrund mechanischer Defekte. Tritt Kältemittel am Klimakompressor aus, kann dies an verschlissenen Dichtungen liegen, die mit dem Alter porös und durchlässig werden. Häufig ist auch eine falsche Kältemittelmenge die Ursache für die Probleme, wenn z.B. beim Versuch Kosten zu sparen, das Kältemittel nicht mit einem dafür vorgesehenen Gerät eingefüllt wird. Durch zu hohen Druck können zudem die empfindlichen Ventile beschädigt werden und Metallteile des Kompressors abplatzen. Die Splitter können sich im gesamten Klimasystem ablagern und unter Umständen einen neuen Klimakompressor ebenfalls beschädigen.

Auch die Verbindung zwischen Riemenscheibe und Antriebswelle des Kompressors stellt eine Schwachstelle dar, denn es kann zu Lagerschäden aufgrund unzureichender Schmierung kommen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Klimaanlage nicht regelmäßig in Betrieb genommen wird. Unsere Empfehlung lautet daher, die Klimaanlage auch im Winter hin und wieder einzuschalten. Auch eine falsche Riemenspannung kann dazu führen, dass der Kompressor kaputt geht. Materialermüdung z.B. an den Zahnflanken der Antriebswelle der Taumelscheibe sind zu beobachten genauso wie das Lösen der zentralen Befestigungsmutter. Vor allem Fahrzeuge der VAG Gruppe sind davon relativ häufig betroffen. Schließlich hält auch das Schmieröl im Kompressor nicht ewig, so dass es zu höheren Innenwiderständen mit anschließendem Kolbenfresser kommen kann.

Wie macht sich ein kaputter Klimakompressor bemerkbar?

Ist der Klimakompressor defekt, kann natürlich die Klimaanlage nicht funktionieren. Bei mechanischen Problemen lassen sich unter Umständen mahlende oder knirschende Geräusche wahrnehmen. Es können auch Öl und Kältemittel am Klimakompressor austreten.

Was muss beim Wechsel des Klimakompressors beachten? Kann man ihn selbst tauschen?

Je nach Lage und Einbauposition kann man den Klimakompressor mal mehr und mal weniger gut erreichen. Wird er durch einen Keilriemen oder Keilrippenriemen angetrieben, scheint der simple Ersatz durch ein Neuteil für Hobby-Schrauber kein Problem. Allerdings kommt beim Wechsel in der heimischen Garage häufig die Ursachenforschung zu kurz. Haben sich nämlich Teile des Kompressors verabschiedet, können Späne und Splitter sich im gesamten Klimasystem ausbreiten. Wer einfach den Klimakompressor tauscht, ohne eine entsprechende Spülung vorzunehmen, riskiert nicht nur Probleme mit allen anderen Komponenten, sondern läuft auch Gefahr, dass der neue Klimakompressor innerhalb kurzer Zeit wieder kaputt geht. Aufgrund des Kältemittels dürfen ohnehin nur Personen mit entsprechender fachlicher Eignung am Klimasystem arbeiten, denn das muss schließlich abgelassen und im Anschluss in der richtigen Menge wieder eingefüllt werden. Ein Wechsel des Klimakompressors in Eigenregie ist daher in der Regel nicht möglich.

Welche Kosten entstehen beim Wechsel des Klimakompressors?

Ist der Klimakompressor defekt, kann einen der Kostenvoranschlag der Werkstatt schon mal aus den Socken hauen. Meist sind die Kosten für den Wechsel vierstellig und liegen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Der Klimakompressor von einem Markenhersteller wie z.B. Delphi oder Denso kann je nach Fahrzeug allein bereits über 800 Euro kosten, wenn Sie sich für ein Originalersatzteil entscheiden. Bei kfzteile24 gibt es den gleichen Klimakompressor ohne Aufdruck des Autoherstellers jedoch deutlich günstiger. Um die Arbeitskosten, die Spülung der Klimaanlage und auch das Auffüllen mit neuem Kältemittel kommen Sie aber nicht herum. Vergleichen Sie daher unterschiedliche Werkstattangebote, aber überlassen Sie den Einbau den Experten.

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