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Hauptuntersuchung (HU) - Fragen und Antworten zum TÜV

Hauptuntersuchung (HU) - Fragen und Antworten zum TÜV

Bei der Hauptuntersuchung (HU) und der zugehörigen Abgasuntersuchung (AU) wird geprüft, ob ein Fahrzeug sicher und umweltverträglich im öffentlichen Verkehr bewegt werden kann.
(Bild: MonthiraYodtiwong @istockphoto.com)

Was ist die Hauptuntersuchung?

Mit der Hauptuntersuchung ist die verpflichtende, regelmäßige Kontrolle eines Fahrzeugs gemeint, um dessen technischen Zustand zu bewerten und die Verkehrstauglichkeit sicherzustellen. Bereits seit Ende 1951 müssen Halter demnach einem anerkannten Prüfer Einblick gewähren, der bei Autos, Motorrädern oder Wohnmobilen nach Mängeln Ausschau hält und ein Prüfprotokoll anfertigt. Ist das Gefährt in Ordnung, bekommt es die begehrte Plakette und darf in der Regel für weitere zwei Jahre im Verkehr bewegt werden. Durch die einstige Monopolstellung des TÜV, hat sich die Bezeichnung TÜV-Plakette eingebürgert und auch die Hauptuntersuchung selbst wird häufig nur als TÜV bezeichnet. Neben dem TÜV gibt es aber auch viele andere akkreditierte Prüforganisation und freie Werkstätten, welche eine Hauptuntersuchung anbieten. Vor allem DEKRA, GTÜ oder KÜS sind deutschlandweit tätig.

Was beinhaltet die Hauptuntersuchung? Was wird geprüft?

Die Hauptuntersuchung besteht aus einer Sicht- und Funktionsprüfung aller für den sicheren Betrieb des Fahrzeuges relevanten Komponenten. Dazu gehören vor allem die Bremsen, das Licht, das Fahrwerk, die Aufhängung und die Lenkung, aber natürlich auch die Reifen/Räder, die Kraftstoffanlage, der Motor sowie der Auspuff. Für die Hauptuntersuchung nicht relevant sind hingegen Komfort- und Entertainment-Systeme, solange sie den Betrieb des Fahrzeuges nicht beeinträchtigen. Rost und sonstige Schäden an der Karosserie können je nach Schwere entweder als Mangel gewertet werden oder bleiben als optischer Defekt unerheblich. Dem Prüfer wird dabei immer auch ein Ermessensspielraum eingeräumt. Neben diesen Sicherheitsaspekten wird die Hauptuntersuchung (HU) immer durch eine Abgasuntersuchung (AU) ergänzt. Stimmt die Lambdaregelung nicht oder entspricht das Ergebnis aus einem sonstigen Grund nicht den Vorgaben, ist die HU-Plakette zu verwehren. Der Umweltschutz ist auch einer der Gründe, warum Autos mit ölenden Motoren regelmäßig durchfallen. Grundsätzlich kann man festhalten, dass mit steigendem Alter des Wagens auch die Mängel zunehmen und der Aufwand für ihre Beseitigung steigt.

Wie lange dauert die Hauptuntersuchung und wo kann man sie durchführen lassen?

Eine normale Hauptuntersuchung dauert meist ca. 30 Minuten und kann entweder direkt bei einer Prüforganisation (TÜV, DEKRA usw.) vorgenommen werden oder aber in der Werkstatt Ihres Vertrauens erfolgen. Die meisten Werkstätten bieten entsprechende Termine an, wobei der Prüfer jeweils anreist. Der Vorteil der HU in einer Werkstatt liegt natürlich darin, dass etwaige Mängel sofort behoben werden können bzw. das Auto vor der Untersuchung fachgerecht vorbereitet wird. Die Gefahr des Durchfallens sinkt und Sie sparen unnötige Gebühren.


Was muss man zur Hauptuntersuchung mitbringen?

Das Wichtigste für die HU ist natürlich das Auto, das nach Möglichkeit im Vorfeld soweit in Schuss gebracht worden ist, dass keine Mängel zu erwarten sind. Daneben benötigen Sie den Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I. Beachten Sie auch, dass die gesetzlich vorgeschriebene Unfallausrüstung (Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten) vollständig vorhanden ist. Das Erste-Hilfe-Set besitzt auch ein Haltbarkeitsdatum, welches noch nicht abgelaufen sein darf. Bei getunten Fahrzeugen bringen Sie zusätzlich jeweils die Anbaubestätigungen bzw. die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für alle nicht originalen Komponenten mit. Schließlich sollten Sie auch Geld nicht vergessen, denn umsonst ist die Hauptuntersuchung nicht.

Wie bereitet man sich auf die HU vor? - TÜV-Checkliste

Die einfachste Möglichkeit, das Auto auf den TÜV vorzubereiten, ist zuvor einen Werkstatttermin wahrzunehmen und das Fahrzeug prüfen zu lassen. Die Werkstatt wird alle auffälligen Mängel erkennen und Ihnen einen Reparaturangebot unterbreiten. Dies können Sie entweder annehmen, sich eine günstigere Werkstatt suchen oder selbst Hand anlegen. Wir empfehlen den Einsatz hochwertiger Ersatzteile von Markenherstellern, die Sie bei uns meist deutlich günstiger bekommen als vor Ort. Beachten Sie jedoch, dass die Korrektur der Licht- und Fahrwerkseinstellungen nur mit dem entsprechenden Equipment möglich ist und die Werkstatt auch die Bremsen und das Abgasverhalten kontrollieren kann. Natürlich kann man das Fahrzeug auch selbst in Schuss bringen. Folgende Checkliste des TÜV-Süd hilft bei der Vorbereitung zur Hauptuntersuchung:

Allgemeines

  • Haben Sie Ihren Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I und gegebenenfalls weitere Unterlagen griffbereit, wie zum Beispiel den Nachweis einer Änderungsabnahme oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis?
  • Ist das Fabrikschild (Typschild) vorhanden und gut lesbar?
  • Stimmt die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer) am Fahrzeug mit der in den Papieren überein und ist diesegut lesbar?
  • Funktionieren Lenkradschloss und Tachometer?
  • Sind die Kennzeichen gut lesbar, unbeschädigt und sicher befestigt?
  • Ist das vorgeschriebene Zubehör (Verbandkasten und Warndreieck) an Bord und in einem guten Zustand?

Scheiben und Spiegel

  • Ist die Frontscheibe unbeschädigt?
  • Funktioniert die Waschanlage einwandfrei und sind die Scheibenwischer unverbraucht?
  • Sind die Rückspiegel intakt und sicher befestigt?

Beleuchtung und elektrische Ausrüstung

  • Sind die Leuchtengehäuse und Rückstrahler unbeschädigt?
  • Funktionieren sämtliche Leuchten und Kontrollleuchten?
  • Gibt es Fehlermeldungen zu den elektronischen Fahrdynamiksystemen?
  • Sind die Reflektoren der Scheinwerfer in Ordnung und nicht oxidiert?
  • Funktioniert die Leuchtweitenregulierung?
  • Leuchten alle Lampen hell und gleichmäßig stark ohne zu flackern?
  • Ist die Batterie in einem guten Zustandund ausreichend befestigt?
  • Funktionieren Hupe und Heizungsgebläse?
  • Sind die elektrischen Anschlüsse fest und nicht oxidiert?
  • Sind die elektrischen Leitungen scheuerfrei verlegt und unbeschädigt?

Lenkung

  • Funktioniert die Lenkung während der Fahrt ohne Vibrationen und ohne zu flattern?
  • Steht das Lenkrad bei Geradeausfahrt in der richtigen Stellung?
  • Ist die Lenkung leichtgängig und zielgenau?
  • Ist kein merkliches Lenkspiel vorhanden?

Bremsen

  • Sind die Bauteile der Bremsanlage (Leitungen, Schläuche, Beläge, Scheiben und Trommeln) in Ordnung?
  • Ist die Bremsflüssigkeit unverbraucht und stimmt der Bremsflüssigkeitsstand?
  • Ist die Bremsanlage dicht?
  • Sind die Bremsen freigängig?
  • Gibt es bei Hebel-und Pedalweg noch eine Wegreserve?
  • Rastet die Handbremse sicher ein und ist sie wieder leicht zu lösen?
  • Ist die Gummiauflage am Bremspedal vorhanden?

Räder und Reifen

  • Ist die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm an allen Reifen vorhanden?
  • Sind die Reifen gleichmäßig über die gesamte Reifenbreite abgefahren?
  • Stimmen die Reifengröße und Reifenbezeichnung mit denen in den Fahrzeugpapieren überein?
  • Stimmt die vorgegebene Laufrichtung der Reifen?
  • Haben die Reifen keine Schäden wie beispielsweise Beulen,Schnitteo der Risse?
  • Sind die Felgen unbeschädigt und sicher befestigt?

Unser Tipp: Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, Sommerreifen spätestens bei einem Restprofil von zwei Millimetern und Winterreifen spätestens bei vier Millimetern zu erneuern.

Antrieb, Fahrgestell und Aufbau

  • Sind keine Rahmen oder tragenden Teile stark an- oder gar durchgerostet?
  • Sind alle Stoßdämpfer dicht?
  • Sind Motor und Getriebe dicht?
  • Sind die Kraftstoffleitungen und -schläuche dicht?

Abgas-und Geräuschverhalten

  • Ist der Auspuff dicht und richtig befestigt?
  • Zeigen Warn- oder Kontrollleuchten Fehler an?
  • Rußt das Fahrzeug heftig oder stößt es Blaurauch aus?

Quelle: https://www.tuev-sued.de/hauptuntersuchung/3-richtig-vorbereiten


Was passiert, wenn Mängel festgestellt werden?

Nicht jeder Mangel ist relevant oder gefährlich und daher werden sie in unterschiedlichen Kategorien gruppiert. Derzeit (Stand: Juni 2019) gibt es sechs verschiedene Zuordnungen:

Plakettekeine Plakette
ohne festgestellte Mängel (OM): Das Auto weist keine Mängel auf und hat die Hauptuntersuchung mit Bravour bestanden. erhebliche Mängel (EM): Ein Mangel, der die Verkehrssicherheit gefährdet oder eine unzulässige Umweltbelastung darstellt, wird als erheblich klassifiziert. Dies kann u.a. ein ölender Motor oder ein undichter Tankdeckel sein. Der Mangel muss unverzüglich abgestellt werden und das reparierte Auto innerhalb von 4 Wochen zur Nachuntersuchung.
Hinweise (HW): Ein Hinweis ist kein Mangel und steht der Plakette nicht entgegen. Er dient lediglich dazu, den Fahrzeughalter auf ein zukünftiges Problem hinzuweisen, das zum Zeitpunkt der Prüfung jedoch noch keine Sicherheitsrelevanz besitzt. Abgefahrene Reifen oder Bremsscheiben, die ihre Verschleißgrenze noch nicht erreicht haben, werden so erfasst. gefährliche Mängel (VM): Es besteht eine unmittelbare Verkehrsgefährdung, bei der jedoch die sofortige Betriebsuntersagung des Fahrzeuges unverhältnismäßig erscheint. Der Halter hat also noch die Möglichkeit, das Auto nach Hause bzw. zur nächsten Werkstatt zu fahren. Ein gefährlicher Mangel wären z.B. verschlissene Bremsen.
geringe Mängel (GM): Geringe Mängel haben keine Auswirkungen auf die Fahrsicherheit oder die Umwelt, sollten jedoch bald behoben werden. Auf eine Nachprüfung wird in der Regel verzichtet. Steinschlag außerhalb des Fahrersichtfeldes wäre ein solches Beispiel. verkehrsunsicher (VU): Das Fahrzeug stellt eine akute Verkehrsgefährdung dar und darf nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Die Stilllegung erfolgt durch das Entfernen der aktuellen TÜV-Plakette und die Zulassungsbehörde wird informiert.


Mängelgruppen der häufigsten Probleme

In seinem Mängelreport veröffentlicht der TÜV regelmäßig Statistiken zur Hauptuntersuchung. Demnach verlassen zwei Drittel aller Fahrzeuge mittlerweile den Prüfstand ohne Beanstandungen und 13,5 Prozent weisen nur geringe Mängel auf. Als verkehrsgefährdend müssen lediglich 0,1 Prozent aus dem Verkehr gezogen werden. Es ist nicht verwunderlich, dass Neuwagen und Gebrauchtwagen bis zu 3 Jahren deutlich weniger Mängel aufweisen als ältere Fahrzeuge. Doch auch die Art der festgestellten Beanstandungen ändert sich. Ölverlust im Motor oder Antrieb stellt z.B. nur für 0,7% aller Wagen bis 3 Jahre ein Problem dar und liegt damit auf Rang 5 der erheblichen Mängel. Bei Fahrzeugen zwischen 9 und 11 Jahren stellt der Ölverlust hingegen bereits für 9,1% aller untersuchten Autos ein Problem dar und belegt damit Rang 2. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten, denn dass die hintere Beleuchtung für alle Autos aller Altersgruppen stets einen vorderen Platz in der Liste der festgestellten Mängel einnimmt, kann kein Zufall sein. Das Abblendlicht wird ebenfalls regelmäßig kritisiert. Schließlich sollten Sie Bremsen und Stoßdämpfer von Zeit zu Zeit prüfen und ggf. erneuern. Im Detail sieht dies so aus:

bis 3 Jahre


bis 5 Jahre


Abblendlicht 1,9 % Beleuchtung hinten 3,4 %
Beleuchtung hinten 1,6 % Abblendlicht 3,2 %
Beleuchtung vorn 1,6 % Beleuchtung vorn 2,7 %
Bremsscheiben 0,8 % Ölverlust Motor/Antrieb 2,2 %
Ölverlust Motor/Antrieb 0,7 % Bremsscheiben 1,7 %
Achsfedern/Dämpfung 0,3 % Achsfedern/Dämpfung 1,0 %
Motormanagement/AU 0,3 % Achsaufhängung 0,7 %
Achsaufhängung 0,2 % Auspuffanlage 0,7 %
Auspuffanlage 0,2 % Funktion der Feststellbremse 0,6 %
Blinker/Warnblinker 0,2 % Motormanagement/AU 0,6 %
Funktion der Feststellbremse 0,2 % Blinker/Warnblinker 0,5 %
Funktion der Fußbremse 0,2 % Lenkgelenke 0,5 %
Antriebswellen 0,1 % Funktion der Fußbremse 0,4 %
Lenkgelenke 0,1 % Antriebswellen 0,3 %
Bremsleitungen 0,0 % Lenkanlage 0,1 %
Bremsschläuche 0,0 % Bremsleitungen 0,0 %
Lenkanlage 0,0 % Bremsschläuche 0,0 %
Rost/Riss/Bruch 0,0 % Rost/Riss/Bruch 0,0 %

bis 7 Jahre


bis 9 Jahre


Beleuchtung hinten 6,2 % Beleuchtung hinten 8,4 %
Abblendlicht 4,9 % Beleuchtung vorn 6,4 %
Beleuchtung vorn 4,5 % Abblendlicht 6,1 %
Ölverlust Motor/Antrieb 3,6 % Ölverlust Motor/Antrieb 6,1 %
Achsfedern/Dämpfung 2,7% Achsfedern/Dämpfung 3,8 %
Auspuffanlage 2,4% Auspuffanlage 3,4 %
Bremsscheiben 2,2 % Achsaufhängung 3,3 %
Achsaufhängung 1,6 % Bremsscheiben 2,8 %
Funktion der Feststellbremse 1,1% Funktion der Feststellbremse 2,0 %
Motormanagement/AU 1,0 % Antriebswellen 1,9 %
Funktion der Fußbremse 0,9 % Motormanagement/AU 1,8 %
Lenkgelenke 0,9 % Lenkgelenke 1,6 %
Blinker/Warnblinker 0,8 % Blinker/Warnblinker 1,3 %
Antriebswellen 0,7 % Funktion der Fußbremse 1,2 %
Bremsleitungen 0,2 % Bremsschläuche 0,6 %
Lenkanlage 0,2 % Bremsleitungen 0,5 %
Bremsschläuche 0,1 % Lenkanlage 0,4 %
Rost/Riss/Bruch 0,0 % Rost/Riss/Bruch 0,1 %


Wann ist die Hauptuntersuchung fällig?

Die Hauptuntersuchung (HU) steht alle zwei Jahre an, wobei man anhand der Prüfplakette sieht, wann der nächste TÜV fällig wird. Die Zahl in der Mitte gibt das Jahr an und auf 12 Uhr kann man den Endmonat ablesen. Die erste Hauptuntersuchung eines Neuwagens muss hingegen erst nach drei Jahren erfolgen. Der Gesetzgeber akzeptiert, dass die Gefahr erheblicher und gefährlicher Mängel zunächst gering ist und vor allem mit dem Alter des Autos ansteigt. Für Wohnmobile gilt ab dem siebten Jahr eine verkürzte Frist von 12 Monaten.

Diese HU-Prüfplakette war bis Ende Dezember 2007 gültig.

Was passiert, wenn man den HU-Termin überzieht?

Wer die Hauptuntersuchung nicht rechtzeitig durchführen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die nach Bußgeldkatalog geahndet werden kann. Demnach muss man mit 15 Euro Verwarnungsgeld rechnen, wenn man die HU 2 - 4 Monate überzieht. Bei 4 - 8 Monaten erhöht sich die Summe auf 25 Euro und ab 8 Monaten sind 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Als weitere Konsequenz wird eine vertiefte Hauptuntersuchung durchgeführt, die natürlich ebenfalls teurer ist und mit höherer Wahrscheinlichkeit Mängel aufdeckt, die zum Versagen der Prüfplakette führen. Unsere Empfehlung lautet daher: Bereiten Sie sich auf die HU vor und halten Sie den Termin ein.

Was kostet die Hauptuntersuchung?

Die Kosten der Hauptuntersuchung hängen von der Prüforganisation ab und betragen in der Regel um die 100 Euro. Teilweise versuchen Werkstätten auch durch Aktionspreise für HU/AU Kunden anzulocken. Das ist grundsätzlich legitim, da der Prüfer unabhängig agiert. Bedenken Sie jedoch, dass Sie beim notwendigen Austausch von Teilen durch den Internetkauf viel Geld sparen können. Bei kfzteile24 bieten wir Ihnen schnell und zuverlässig hochwertige Markenware.

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