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Partikelfilter wechseln - Kosten für Reinigung und Wechsel

Partikelfilter wechseln

Partikelfilter scheiden Ruß aus dem Abgasstrom ab und kommen vor allem bei Dieselfahzeugen zum Einsatz. Mittlerweile werden jedoch auch bei Ottomotoren Partikelfilter eingesetzt. (Bild: kfzteile24 Profi-Schrauber @youtube.com)

Aufgabe des Partikelfilters

Ein herkömmlicher Verbrennungsmotor erzeugt Abgas, das u.a. auch Rußpartikel enthält. Dabei handelt es sich um einen pulverförmigen Feststoff, der zum größten Teil aus unverbrannten Kohlenwasserstoffen besteht, wobei Insbesondere die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe das Krebsrisiko erhöhen. Um den Ausstoß von Ruß zu vermeiden, liegt ein Fokus auf der Optimierung der Verbrennung. Je feiner der Kraftstoff durch die Einspritzanlage zerstäubt wird, desto geringer ist die Rußproduktion. Schließlich entsteht Ruß dadurch, dass der innere Bereich eines Kraftstofftröpfchens nicht mehr reagieren kann, wenn die äußere Schicht bereits verbrannt ist. Es herrscht praktisch lokaler Sauerstoffmangel. Die verbleibenden Rußpartikel können außerdem durch den Partikelfilter abgeschieden werden. Da vor allem Dieselmotoren durch ihre Selbstzündung beim Kaltstart sowie bei kalten Außentemperaturen zum Rußen neigen, werden Partikelfilter auch häufig als Dieselrußpartikelfilter (DPF) bzw. Rußpartikelfilter bezeichnet.

Aufbau des Partikelfilters

Ein Partikelfilter arbeitet nach dem Siebprinzip, indem der Abgasstrom durch ein poröses Material geleitet wird. In der Regel handelt es sich um ein bauchiges Rohr mit einem Wabenkörper in Strömungsrichtung des Abgases. Von den sich ergebenden Kanälen, ist jedoch jeder zweite an seinem Ende versperrt, d.h. das Abgas muss die porösen Wände des Filtermaterials passieren. Ein Großteil der festen Bestandteile kann dies nicht und lagert sich am Filtermaterial an. Dadurch verbessert sich zwar die Filterleistung, doch es ergeben sich gleich mehrere Probleme. Zum einen beginnt der Partikelfilter natürlich zu verstopfen, der Abgasgegendruck steigt und der Motor verliert an Leistung. Zum anderen sind die Partikel, die letztendlich ausgestoßen werden, so klein, dass sie fast ungehindert eingeatmet werden und sich in der Lunge absetzen können. Das Stichwort an dieser Stelle lautet Feinstaub.

Partikelfilter Euro 4 für BMW

Partikelfilter sind teuer und kosten neu bis zu 2.000 Euro. Eine Reinigung kann sich daher lohnen, wenn der DPF keine Hitze- oder Rostschäden aufweist und mechanisch in Ordnung ist.

Warum verstopft ein Partikelfilter?

Da sich ein Partikelfilter funktionsbedingt mit Ruß zusetzt, muss es natürlich eine technische Lösung geben, um den Wechsel des relativ teuren Bauteils so weit wie möglich nach hinten zu schieben. Die Lösung besteht darin, den Ruß durch eine Erhöhung der Abgastemperatur einfach zu verbrennen. Es verbleibt dann nur noch Asche im Filter. Diese sammelt sich zwar ebenfalls an, aber deutlich langsamer. Ein Partikelfilter hält demnach ca. 150.000 bis 200.000 Kilometer, eh er aufgrund der Ascheablagerungen gewechselt werden muss.

Tipps und Hinweise

Das häufigste Problem bei einem Dieselpartikelfilter (DPF), aber auch bei Partikelfiltern für Ottomotoren (OPF) sind Kurzstreckenfahrten. Insbesondere Dieselfahrzeuge erzeugen bei niedrigen Verbrennungstemperaturen große Mengen an Ruß. Wird das Auto dann nicht lange genug bei entsprechender Last bewegt, kann das Steuergerät die automatische Regeneration nicht anstoßen. Denn die Erhöhung der Abgastemperatur erfolgt unabhängig vom Fahrer automatisch, indem die Einspritzung variiert wird. Neben verstopften Partikelfiltern können auch unsachgemäßes Chip-Tuning oder beschädigte Einspritzdüsen dem Partikelfilter schaden. Werden die Abgastemperaturen nämlich zu hoch, besteht nämlich die Gefahr, dass das Filtermaterial schmilzt. Zudem können starke Vibrationen zu einer Beschädigung des Rußpartikelfilters führen.

Partikelfilter reinigen oder wechseln?

Verstopfte Partikelfilter werden durch die Messung des Abgasgegendrucks erkannt und das Problem vom Steuergerät im Fehlerspeicher hinterlegt. Als Fahrer erhält man entweder über den Bordcomputer oder eine Kontrollleuchte einen entsprechenden Hinweis. Man kann zunächst versuchen, durch eine längere Autobahnfahrt, die automatische Regeneration über das Steuergerät zu aktivieren. Bleibt der Rußpartikelfilter weiterhin verstopft, ist ein Ausbau leider nicht zu vermeiden. Dafür muss das Auto auf eine Hebebühne, wobei der DPF entweder aus der Abgasanlage herausgeschnitten werden muss oder die entsprechenden Schellen gelöst werden. Im nächsten Schritt kann man ihn zur Regeneration bringen, wo er gründlich gereinigt und im Anschluss wieder eingebaut werden kann. In aller Regel ist die Reinigung eine solide und zuverlässige Option, die man immer dann in Betracht ziehen sollte, wenn der Partikelfilter keine äußeren Beschädigungen aufweist. Sind jedoch Roststellen oder Hitzeschäden erkennbar, muss ein Neuteil her.

Was kostet es, einen Partikelfilter zu reinigen oder zu wechseln?

Ist der Partikelfilter verstopft, reicht in den meisten Fällen die Regeneration bzw. Reinigung durch einen entsprechenden Anbieter. Inklusive Arbeitsaufwand für den Ein- und Ausbau kommen dabei je nach Fahrzeug zwischen 500 und 600 Euro an Kosten auf Sie zu. Ein neuer Partikelfilter kann deutlich teurer werden insbesondere wenn man auf Originalersatzteile des Herstellers Wert legt. Bei stolzen Preisen von bis zu 2.000 oder sogar 3.000 Euro lohnt sich jedoch der Kauf im Internet allemal. Bei kfzteile24 bieten wir Ihnen hochwertige Markenware zum günstigen Online-Preis und auch eine große Auswahl an Rußpartikelfiltern, die kein Loch in die Kasse reißen.

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