Über 3
Millionen Teile
365 Tage
Rückgaberecht
Versand heute bei
Bestellung bis 15 Uhr
Blitzschnelle Lieferung
Textsuche
Artikel‑Nr. / OE‑Nr. / EAN‑Nr.
Warenkorb
0 Artikel  
0,00 €
Gratis Versand ab 120 €
FAHRZEUG AUSWÄHLEN
Ausgewähltes Fahrzeug
Noch kein Fahrzeug ausgewählt.
Fahrzeugauswahl - KBA-Nr.
Fahrzeugauswahl nach KBA-Nr.
Hilfe
Fahrzeugauswahl nach Kriterien
Hersteller
Modell
Typ
Meine Fahrzeuge
Es liegen noch keine Fahrzeuge vor.
mehr anzeigen
Noch nicht angemeldet?
Jetzt gleich anmelden und ausgewählte Fahrzeuge in deiner persönlichen Kundengarage sichern!
Jetzt registrieren Jetzt einloggen
Kfz-Profis am Telefon
Bestellung & Beratung
Leider steht die Bestell- & ServiceHotline derzeit nicht zur Verfügung. Wir sind aber weiterhin per E-Mail für Sie da.
030/40 50 400
Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr
Leider steht die Bestell- & ServiceHotline derzeit nicht zur Verfügung. Wir sind aber weiterhin per E-Mail für Sie da.
Hotline  030/40 50 400  (Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr)
030/40 50 400
Bestellhotline
Mo.-Fr. 07-20 Uhr | Sa. 09-18 Uhr

ABS-Sensor wechseln - Wann und zu welchen Kosten?

ABS-Sensor wechseln

Mithilfe der ABS-Sensoren kann das Steuergerät erkennen, ob die Räder blockieren. (Bild: kfzteile24 Profi-Schrauber)

Aufgabe eines ABS-Sensors

Die eigentliche Bezeichnung für einen ABS-Sensor lautet Raddrehzahlsensor, denn der Wert ist nicht nur für das Antiblockiersystem von Bedeutung. Auch andere Assistenzsysteme können mithilfe der Raddrehzahl einen Beitrag für mehr Sicherheit und Komfort leisten. Dazu gehören unter anderem das ESP oder der Anfahrassistent. Während dort das Durchdrehen der Räder vermieden werden soll, steht beim ABS das Blockieren im Vordergrund. Ein blockiertes Rad ist nämlich nicht mehr in der Lage Brems- oder Lenkkräfte zu übertragen und wird nur durch die Reibung verzögert. Das Auto lässt sich nicht mehr steuern und der Bremsweg verlängert sich. Aus diesem Grund müssen Hinweise auf einen defekten ABS-Sensor ernst genommen und die Ursache schnellstens behoben werden.

Funktionsweise von ABS-Sensoren

ABS-Sensoren kann man in passive und aktive Raddrehzahlsensoren einteilen, wobei die passive Variante ohne eigene Spannungsversorgung auskommt und lediglich ein induziertes Spannungssignal als Sinuskurve überträgt. Die Induktion erfolgt durch ein sich auf der Antriebswelle oder Radnabe befestigtes Polrad mit Zähnen und Zahnlücken. Ein mit einem Dauermagneten verbundener Polstift nimmt die Änderung des magnetischen Flusses auf und induziert in der umgebenden Spule das Spannungssignal. Aktive Sensoren, wie sie heutzutage fast ausschließlich verbaut werden, funktionieren ähnlich, besitzen aber eine eigene Spannungsversorgung. Das Polrad ist nun ein Sensorring, das z.B. Magneten in unterschiedlicher Polrichtung besitzt. Als Sensor kommen Magnetresistoren oder Hall-Sensorelemente zum Einsatz, sodass sich bei kleinsten Änderungen des Magnetfeldes durch die angeschlossene Elektronik ein digitales Stromsignal ergibt. Der Vorteil der aufwändigen Konstruktion sind sehr präzise, kleinere und leichtere ABS-Sensoren, die zudem noch weniger empfindlich auf Temperaturveränderungen, Vibrationen und elektromagnetische Störungen reagieren.


ABS-Sensor von Febi

ABS-Sensoren kann man einzeln wechseln und sie kosten ca. 20-30 Euro.

Symptome bei einem defekten ABS-Sensor?

Den wichtigsten Hinweis auf einen defekten ABS-Sensor bietet die On-Board-Diagnose, wodurch zum einen die ABS-Kontrolllampe aufleuchtet oder blinkt und ein entsprechender Fehlercode im Fehlerspeicher hinterlegt wird. Anhand des Fehlercodes lässt sich auch leicht ermitteln, welcher Sensor betroffen ist. Auswirkungen eines unplausiblen oder unterbrochenen Signals können zum Blockieren oder Durchdrehen der Räder führen und damit das Fahrverhalten des Autos massiv beeinträchtigen.

Warum geht ein ABS-Sensor kaputt?

Der ABS-Sensor wird in der Regel innerhalb des Achsschenkels platziert und arbeitet berührungs- und daher verschleißfrei. Allerdings kann es durch eindringendes Wasser zu Kurzschlüssen der innenliegenden Elektronik kommen. Auch die Kontakte und die Leitungen selbst können beschädigt sein. zudem sind starke Anhaftungen und Verschmutzungen denkbar, die das Sensorsignal beeinträchtigen. Häufig ist auch gar nicht der ABS-Sensor defekt, sondern das Impulsrad, welches entweder durch zu hohes Radlagerspiel nicht gerade läuft oder durch Korrosion soweit geschwächt wird, dass es bricht.

Wie wird der ABS-Sensor gewechselt?

zunächst sollte man den Fehlerspeicher auslesen, um den defekten Sensor zu lokalisieren. Anders als bei Bremsen spricht nämlich nichts dagegen, nur den defekten ABS-Sensor zu wechseln. Der Tauch auf der anderen Seite der Achse ist nicht notwendig. Es folgt eine Sichtprüfung, bei der die Leitung und die Kontakte in Augenschein genommen werden. Der Sensor selbst lässt sich mit einem entsprechenden Messgerät prüfen, allerdings gehört diese Arbeit wie auch der Wechsel an sich in die Hände einer Fachwerkstatt. Ist der Sensor beschädigt (z.B. durch einen Kurzschluss der Elektronik) hilft nur der Wechsel. Eine Reparatur ist auch im Hinblick auf die geringen Kosten des Neuteils nicht sinnvoll. Wie man einen ABS-Sensor konkret wechselt, erklären die kfzteile24 Profi-Schrauber am Beispiel eines VW Golf 4.

Kosten für den Wechsel eine ABS-Sensors

Ein neuer Raddrehzahlsensor kostet je nach Fahrzeug und Hersteller zwischen ca. 20 und 30 Euro. Zusammen mit den Werkstattkosten summiert sich der Wechsel des ABS-Sensors daher auf ca. 150 bis 180 Euro je Sensor. Beachten Sie jedoch, dass die alten Sensoren häufig straff sitzen und sich teilweise nur mühsam entfernen lassen. Unerwarteter Mehraufwand kann die Kosten zusätzlich in die Höhe treiben.

Schließen