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Steuerkette wechseln - Was kostet der Austausch?

Steuerkette wechseln

Die Steuerkette verbindet die Kurbelwelle mit der Nockenwelle, damit die Ein- und Auslassventile des Motors im Takt bleiben. (Bild: Vasyl Stetsyuk @istockphoto.com)

Aufgabe der Steuerkette

Bei einem typischen Viertaktmotor ist es von entscheidender Bedeutung, zu welchem Zeitpunkt sich die Einlassventile und die Auslassventile der Zylinder öffnen und schließen. Schließlich braucht der Motor stets eine ausreichende Menge eines zündfähigen Kraftstoff-Luft-Gemisches, um den Verbrennungsprozess in Gang zu halten. Gleichzeitig müssen auch die Abgase in den Auspuff gedrückt werden, um Platz für den Start eines neuen Zyklus zu schaffen. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Kolben und Kurbelwelle einerseits und den Ventilen samt Nockenwelle andererseits wird u.a. durch die Steuerkette sichergestellt. Sie überträgt die Drehbewegung der Kurbelwelle formschlüssig und daher sehr präzise an die Nockenwellen, welche sich aufgrund des Übersetzungsverhältnisses in einem normalen Hubkolbenmotor mit der halben Drehzahl drehen.

Unterschiede zum Zahnriemen

Funktional unterscheidet sich die Steuerkette nicht von einem Zahnriemen, doch obwohl beide die gleiche Aufgabe besitzen, bieten die Systeme jeweils unterschiedliche Vorteile. Ein Zahnriemen ist günstig in der Herstellung und kann auch trocken, d.h. ohne Schmierung, laufen. Er dämpft zudem Vibrationen, sodass weniger Geräusche entstehen. Die Steuerkette hingegen zeichnet sich durch ihre hohe Lebensdauer sowie eine hohe Zugbelastungen aus. Vor allem bei schweren SUV, die vielleicht sogar noch Wohnwagen oder Anhänger ziehen, wirken beim Anfahren hohe Drehmomente, die Steuerketten deutlich besser wegstecken als Zahnriemen.

Warum muss man die Steuerkette wechseln?

Eine Steuerkette längt sich durch die konstante Zugbelastung mit der Zeit, wodurch rasselnde und peitschende Geräusche auftreten und es im schlimmsten Fall zum Übersprung kommen kann. Häufig ist jedoch gar nicht die Steuerkette selbst verschlissen, sondern die Führungs- und Spannschienen sowie die Antriebsräder betroffen. Beim Wechsel der Steuerkette werden daher Steuerkettensätze verbaut, die alle betroffenen Teile enthalten. Ursache für den Verschleiß ist Reibung, die sich auch bei optimaler Schmierung nicht vollständig vermeiden lässt. Anders als Zahnriemen neigen Steuerketten jedoch nicht zum plötzlichen Reißen.

Wann muss man die Steuerkette wechseln? Wie lange hält eine Steuerkette?

Steuerketten werden je nach Motor und Autohersteller meist als Einfachrollenketten oder Duplexketten verbaut und unterscheiden sich stark in Langlebigkeit und Verschleiß. Müssen Einfachrollenketten teilweise schon bei 100.000 Kilometern gewechselt werden, kommen Duplexketten auf Laufleistungen um die 400.000 bis 500.000 km. In der Regel verbleiben aber auch sie nicht so lange im Fahrzeug, weil sie beim Wechsel der Spann- und Führungselemente mitgetauscht werden. Welche Wechselintervalle für Ihre Steuerkette gelten, legt der Fahrzeughersteller fest. Unsere Empfehlung lautet, sich daran zu halten. Außerplanmäßig sollten Sie einen Wechsel der Steuerkette immer dann in Betracht ziehen, wenn sie rasselnde Geräusche aus dem Motor wahrnehmen. Erlaubt die Konstruktion des Autos einen einfachen Blick auf die Steuerkette, dann schauen Sie sich das Kettenspiel an. Steuerketten müssen stets fest gespannt laufen. Ist dies nicht der Fall, sollte der Weg schnellstmöglich in die Werkstatt führen.

Steuerkettensatz von SKF

Beim Wechsel der Steuerkette lohnt sich meist ein passender Steuerkettensatz.

Woran erkennt man, dass die Steuerkette gewechselt werden muss?

Ein typisches Zeichen für eine zu wechselnde Steuerkette sind peitschende und rasselnde Geräusche aus dem Motor. Darüber hinaus können auch Leistungseinbußen und Fehlermeldungen der Abgasreinigung ein Indiz sein. Sie entstehen dadurch, dass die Steuerzeiten der Ventile nicht mehr stimmen. Die Verbrennung weicht vom Optimum ab, was durch die Elektronik erfasst wird.

Wie wird die Steuerkette gewechselt?

Die Konstruktion des Motors, seine Position und Einbaulage sowie die Anzahl der zusätzlichen Systeme lassen keine pauschale Antwort auf diese Frage zu. Grundsätzlich kann man festhalten, dass sich die Kurbelwelle und die Nockenwellen nicht gegeneinander verdrehen dürfen und mit entsprechendem Spezialwerkzeug abgesteckt werden. Da Steuerketten mit Motoröl geschmiert werden, schraubt man zunächst den entsprechende Kettendeckel ab. Im Anschluss wird der Kettenspanner entspannt und die Steuerkette abgenommen. Der Antrieb der Wasserpumpe erfolgt häufig durch eine separate Kette, die ebenfalls gewechselt wird. Dem Steuerkettensatz liegen meist auch passende Ritzel bei.

Bevor man die neue Steuerkette aufsetzt, sollte man vorsichtshalber die Kettenglieder zählen und sich davon überzeugen, dass die Ketten baugleich sind. Ist dies nicht der Fall, muss man prüfen, ob der Hersteller vielleicht den Kettentrieb überarbeitet hat. Ist die Steuerkette schließlich wieder an ihrem Platz, wird der Kettenspanner gespannt und die Kurbelwelle zweimal in Laufrichtung gedreht, um sicherzugehen, dass nichts hakt oder klemmt und die Steuerzeiten stimmen.

Kann man die Steuerkette auch selbst wechseln?

Ein Wechsel der Steuerkette ist in Eigenregie nicht möglich und selbst bei entsprechenden Kenntnissen nicht zu empfehlen. Hat man nicht gerade das benötigte Spezialwerkzeug zur Hand, ist man in der Werkstatt immer besser aufgehoben.

Was kostet es, die Steuerkette zu wechseln?

Die Kosten für eine neue Steuerkette sind mit ca. 100 Euro überschaubar, doch die Montage geht ins Geld. Der Wechsel der Steuerkette gehört zu den aufwändigsten Arbeiten an einem Auto und wird vor allem von der Zugänglichkeit im Fahrzeug sowie den Stundensatz der Werkstatt bestimmt. Gehen Sie davon aus, dass für den Wechsel mindestens eine vierstellige Summe fällig wird und 1.500 Euro einen guten Näherungswert darstellen. Vergleichen Sie daher Angebote und Preise, denn beim Wechsel der Steuerkette lohnt sich das in jedem Fall.

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