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Ölwanne wechseln - Symptome und Kosten bei Ölverlust

Ölwanne wechseln

Ölverlust an der Öwanne stellt einen HU-Mangel dar, schadet der Umwelt und kann zu Schmiermangelschäden führen. (Bild: MonthiraYodtiwong @istockphoto.com)

Aufgabe der Ölwanne

Die Ölwanne befindet sich in aller Regel unter dem Motor des Autos, wo sie mit Schrauben am Kurbelgehäuse angeflanscht wird. Sie dient als Sammelbecken für das Motoröl, welches durch die Ölpumpe angesaugt und an alle Schmierstellen gefördert wird, insbesondere von Motor und Turbolader. Die Größe der Ölwanne und damit das Fassungsvermögen hängen vom jeweiligen Fahrzeug ab, wobei vier bis sechs Liter meist üblich sind.

Wann wird die Ölwanne gewechselt?

Ein Wechsel der Ölwanne ist immer dann notwendig, wenn sie beschädigt wurde und undicht ist. Als Ursache kommen Risse oder Löcher in Frage, wenn das Auto z.B. an Bordsteinkanten oder Rampen aufsetzt. Vor allem getunte Fahrzeuge mit entsprechend kurzen Tieferlegungsfedern sind davon betroffen und in hohem Maße gefährdet. Auch mit zu hoher Geschwindigkeit überfahrene Bremsschwellen und Schlaglöcher können zu Schäden an der Ölwanne führen. Für Abstecher ins Gelände ohne entsprechende Bodenfreiheit gilt dies analog. Denkbar sind auch Rostschäden, Löcher aufgrund von Steinschlag oder eine leckende Ablassschraube bei defektem Gewinde. Beim Ansetzen sollte man daher darauf achten, dass die Schraube richtig sitzt und natürlich die vorgegebenen Drehmomente einhalten. Eine neue Ölwanne ist glücklicherweise nicht sehr teuer, wenn man sich Preisvorteile beim Online-Kauf sichert, doch bevor wir auf die Kosten eingehen noch ein paar Worte zu den Symptomen einer defekten Ölwanne bzw. Ölwannendichtung.

Ölwanne aus Aluminium

Die Ölwanne kann u.a. aus Aluminium bestehen.

Wie erkennt man eine defekte Ölwanne?

Ist die Ölwanne undicht, tritt natürlich das Motoröl aus. Es kann sich an der Aufhängung und am Unterboden verteilen oder einfach auf die Straße tropfen. Ölflecken unter dem Auto, sowie Regenbogenfarben in Pfützen nach Schauern sind ein Hinweis, den man nicht ignorieren sollte. Mit der Zeit nimmt natürlich auch der Ölstand ab, den man ohne Ursachenforschung nicht einfach auffüllen sollte. Am einfachsten ist natürlich der Blick auf die Ölwanne, doch dazu muss man entweder unter das Auto kriechen oder das Fahrzeug auf eine Grube oder Hebebühne bewegen.

Ablassschraube und Ölwannendichtung

Neben mechanischen Schäden können die Leckagen auch altersbedingt durch steife Dichtungen auftreten. Bei einem sachgemäßen Ölwechsel wird z.B. die Ablassschraube ersetzt und mit neuer Dichtung eingeschraubt. Auch die Dichtungsmasse zwischen Kurbelgehäuse und Ölwanne hält nicht ewig. Mit der Zeit und aufgrund der hohen Temperaturen wird sie steif und schließlich porös und durchlässig. Der Wechsel der Ölwannendichtung unterscheidet sich in den Arbeitsschritten aber kaum vom Wechsel der kompletten Ölwanne.

Anleitung zum Wechsel der Ölwanne

Bevor die Ölwanne demontiert werden kann, muss das Öl abgelassen werden. Es empfiehlt sich vor allem im Winter den Motor vorher etwas warm zu fahren, damit es besser fließt. Der Ölauffangbehälter wird unter der Ölwanne platziert und die Ölablassschraube hinaus gedreht. Dies dürfen Sie nur auf versiegelten Untergründen wie z.B. einer Werkstatt machen, denn es muss sichergestellt werden, dass kein Altöl im Erdreich versickert. Das abgelassene Motoröl wird anschließend als Sondermüll entsorgt. Sobald das Öl nur noch tropft, kann man die alte Ablassschraube wieder eindrehen, um zu verhindern, dass beim späteren Abnehmen der Ölwanne Öl durch die Öffnung fließt.

Benötigtes Material

  • Werkzeug, Lappen, Handschuhe
  • Öl
  • Ölablassschraube
  • Ölauffangbehälter
  • Ölwannendichtung
  • Ölwanne

Die Ölwanne selbst ist mit zahlreichen Schrauben am Kurbelgehäuse und dem Getriebe befestigt. Es empfiehlt sich, zunächst die schwer zugänglichen Schrauben zu lösen. Je nach Fahrzeug muss dafür auch die Schwungscheibe durch Drehen an den Rädern in Serviceposition gebracht werden. Sie enthält Öffnungen, durch die mit einem speziellen Werkzeug die dahinter liegenden Schrauben erreicht werden können. Die restlichen Schrauben sind dann ein Kinderspiel, aber achten Sie vor dem Abhebeln der Ölwanne darauf, keine zu vergessen bzw. zu übersehen. In der Regel haftet die Ölwanne über ihre Dichtung fest am Motor. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, stellt vor dem Lösen der letzten Schrauben einen Getriebeheber unter. Sollte die Ölwanne sich nicht abziehen lassen, kann man mit einem Montierhebel vorsichtig nachhelfen, ohne jedoch die Auflagefläche des Kurbelgehäuses zu beschädigen.

Ist die Ölwanne noch in Ordnung und soll sie wiederverwendet werden, darf natürlich auch ihre Fläche keinen Schaden nehmen. Im Anschluss werden alle Flächen gründlich gereinigt. Für diese Arbeit gibt es kleine Spatel, sogenannte Folienradierer und Schleifpapier mit einer sehr feinen Körnung. Es dürfen keine Riefen entstehen, da diese die Dichtung beeinträchtigen. Sind alle Auflageebenen glatt, kann das Dichtmittel auf die neue Ölwanne aufgetragen werden. Das silikonartige Gel wird in einem dünnen Strang an der Innenseite der Bohrungen vorbei, möglichst gleichmäßig und dünn aufgetragen. Zu viel Dichtmittel könnte später die Ölleitungen verstopfen und dadurch zu Schäden an Motor und Turbolader führen. Sobald das Dichtmittel fachgerecht aufgetragen wurde, sollte man sich beeilen, die Ölwanne in einem Zug wieder anzusetzen und durch ein paar Schrauben zu fixieren. Sobald alle Schrauben mit dem jeweils erforderlichen Drehmoment angezogen sind, sieht man einen kleinen Rand Dichtungsmittel, der nach außen gepresst wurde. Arbeiten Sie zügig, denn das Dichtmittel muss während der Verarbeitung weich sein. Im letzten Schritt wird der Ölfilter getauscht, neues Öl aufgefüllt und der Ölstand auch nach Motorlauf kontrolliert. Die neue Ablassschraube hat man vorher natürlich in der neuen Ölwanne eingesetzt und angezogen.

Ölwanne aus Stahl

Ölwannen aus Stahl werden in der Regel mit einer Korrosionsschutzschicht versehen.

Was kostet der Wechsel der Ölwanne?

Austretendes Öl an der Ölwanne ist immer ein HU-Mangel, sodass Sie um die Reparatur nicht herumkommen. In den meisten Fällen, ist aber sowohl der Wechsel der Ölwannendichtung als auch der Austausch der kompletten Ölwanne preislich überschaubar. Inklusive Arbeitszeit sollten Sie zwischen 300 und 500 Euro einplanen. Wer sparen möchte, kann z.B. hochwertiges Öl und Ölfilter vorher online kaufen und mit in die Werkstatt bringen. Den Wechsel der Ölwanne selbst sowie das Auftragen der Dichtungsmasse sowie das Entsorgen des Altöls überlässt man jedoch am besten den Experten.

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