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Koppelstange wechseln - Was kostet der Austausch?

Koppelstange wechseln

Poltern und Rumpeln beim Fahren sind häufig auf defekte bzw. verschlissene Koppelstangen zurückzuführen. Damit wieder Ruhe einkehrt, muss die betroffene Koppelstange gewechselt werden. (Bild: Stahlkocher @wikimedia.org CC BY-SA 3.0)

Wozu dient die Koppelstange?

Die Koppelstange stellt die Verbindung zwischen dem Stabilisator und der Aufhängung eines Fahrzeuges her. Sie ist notwendig, damit einwirkende Kräfte auf einer Seite des Fahrzeuges über den Stabi an die andere Seite des Fahrzeuges übertragen werden können. Das hat den Vorteil, dass sich die Straßenlage des Autos verbessert und die Seitenneigung abnimmt. Zudem können der Feder und Stoßdämpfer beider Räder helfen, den initialen Impuls abzubauen. Das Wagen fährt dadurch stabiler und sicherer. Vor allem in schnellen Kurvenfahrten macht sich eine Koppelstange positiv bemerkbar. Das Auto schiebt aufgrund der Massenträgheit über das kurvenäußere Rad, das ohne Stabilisator und Koppelstange so stark einfedern kann, dass das kurveninnere Rad die Bodenhaftung verliert. Durch die Kraftübertragung auf den Stabi und über die Koppelstange auf der kurveninneren Seite wird jedoch auch dieses Rad eingefedert, sodass das Auto länger beherschbar bleibt.

Was unterscheidet eine Koppelstange von einer Pendelstütze?

Während im Werkstattalltag häufig die Rede von der Koppelstange ist, findet man in der Fachliteratur eher die Begriffe Pendelstütze und Pendelstab. Einen funktionalen Unterschied gibt es allerdings nicht, denn jede Strebe bzw. Stange die auf Druck und Zug belastet wird, um verschiedene Elemente miteinander zu verbinden, ist eine Pendelstütze. Die Lagerung kann entweder durch Kugelgelenke, Gabeln, oder Gummibuchsen erfolgen. Auch einfache Verschraubungen sind möglich, aber heutztutage eher unüblich.

Koppelstange wechseln

Diese Koppelstange von Monroe besitzt sowohl ein Gelenk als auch eine Buchse.

Wie erkennt man eine defekte Koppelstange?

Defekte oder verschlissene Koppelstangen machen sich vor allem durch ungewohnte Geräusche aus dem Bereich der Aufhängung bemerkbar. Im Gegensatz zu kaputten Spurstangenköpfen treten Klappern, Poltern und Rumpeln aber nicht nur bei Kurvenfahrten auf. Besonders eindringlich klingen die Schlaggeräusche meist auf Kopfsteinpflaster. Sie werden dann subjektiv häufig als Probleme mit Federn und Stoßdämpfern fehlinterpretiert. Bei schnellen Kurvenfahrten kann sich außerdem eine verstärkte Seitenneigung bemerkbar machen, die häufig auch mit höherem Kraftaufwand beim Lenken und schwammigen Fahrverhalten einhergeht. Prüfen kann man die Koppelstangen je nach Konstruktion der Achse durch einen Blick in die Aufhängung. Etwaige Gummilager dürfen nicht porös und rissig wirken und eine dicke Rostschicht ist ebenfalls kein gutes Zeichen. Ausgeschlagene Gelenke kann man jedoch häufig nicht ohne Demontage erkennen.

Wie wird die Koppelstange gewechselt?

Koppelstangen werden vor allem an der Vorderachse verbaut, können bei Einzelradaufhängung aber auch an der Hinterachse eingesetzt werden. Das Auto kommt auf eine Hebebühne und das jeweilige Rad wird abgenommen. Im Anschluss werden die Verbindungsstellen der Koppelstange mit einer Drahtbürste vom Rost befreit und eventuell etwas Rostlöser aufgetragen. Ist die Schraube des Gelenks runter, muss die Koppelstange meist mit einem Abzieher aus ihrern Aufnahmen herausgepresst werden. Wird die Koppelstange hingen mit einer Lagerbuchse direkt auf den Stabilisator geschoben, kann es Sinn machen, den ganzen Stabi auszubauen, um die Strebe im Anschluss herunter zu ziehen. Bei der Montage sollte eine eventuelle Einbauposition beachtet werden. Vergleichen Sie auch die Länge und Form der alten Koppelstange mit dem Neuteil, um sicherzugehen, dass die Pendelstütze auch passt. Die Gummi - bzw. Kunststoffmanschetten sollten nicht beschädigt werden, damit kein Wasser in die Gelenke eintreten kann und natürlich müssen die spezifischen Drehmomente beachtet werden. Eine Achsvermessung und Spureinstellung ist beim Wechsel der Koppelstangen übrigens nicht notwendig, da die Fahrwerksgeometrie nicht verändert wird.

Kann man die Koppelstange selbst wechseln oder sogar mit defekter Pendelstütze weiterfahren?

Der Wechsel der Koppelstange ist vergleichsweise einfach und kann auch durch einen Laien erfolgen, wenn man sich eine entsprechende Anleitung besorgt und danach handelt. Sichern Sie das Fahrzeug beim Aufbocken jedoch unbedingt gegen Wegrollen und arbeiten Sie mit passendem Werkzeug, sprich halten Sie einen Abzieher und Drehmomentschlüssel parat. Eine Weiterfahrt mit defekter Pendelstütze ist natürlich nicht zu empfehlen, da andere Teile der Aufhängung und Federung beschädigt werden können, aber bei angepasster Geschwindigkeit kann man das Auto immerhin noch problemlos selbst in die Werkstatt bewegen. Spätestens zur HU muss der Mangel ohnehin abgestellt werden, denn mit defekter Koppelstange gibt es kein TÜV-Siegel.

Was kostet der Wechsel einer Koppelstange?

Einzelne Koppelstangen kosten je nach Fahrzeug zwischen 15 und 30 Euro, sodass man beim Wechsel in der Fachwerkstatt inklusive Arbeitskosten auf einen Preis zwischen 80 und 100 Euro kommt. Bei altersbedingten Verschleißerscheinungen empfiehlt sich auch der Austausch auf beiden Seiten. Müssen die Koppelstangen auch der Hinterachse ausgetauscht werden, kommen also Kosten von bis zu 400 Euro auf den Fahrzeuginhaber zu. Wer sich den Wechsel nicht selbst zutraut, kann durch günstige Markenware aber zumindest die Teilekosten senken. Bei uns im Shop finden Sie Koppelstangen von Monroe, Lemförder oder Meyle zum Schnäppchenpreis.

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