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Fahrzeugbrand - So verhalten Sie sich richtig

Ein Auto, das in Flammen aufgeht, ist zum Glück keine Alltäglichkeit, doch völlig gebannt ist die Gefahr nicht. Allein in Deutschland kommt es jährlich zu rund 20.000 Fahrzeugbränden. Die Gründe sind vielfältig und reichen von defekten Kabeln über poröse Kraftstoffleitungen bis hin zum Marderbiss. Wirkungsvoll vorbeugen können Sie leider kaum, dafür aber im Fall der Fälle richtig handeln.

Die häufigsten Ursachen

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum es unerwartet zu einem Fahrzeugbrand kommt. Auf die wenigsten haben Sie als Fahrer Einfluss, vor allem, wenn es sich um äußere Faktoren handelt wie z.B. ein unbedacht weggeworfener Zigarettenstummel, der die Umgebung des Autos in Brand setzt.

Bild: anders jung @flickr.com (CC BY 2.0)

Oft liegt das Problem in der Hydraulik oder der Ölversorgung des Fahrzeugs. Undichte Druckleitungen, etwa in der Servolenkung oder der Fahrwerkshydraulik, versprühen einen feinen Ölnebel auf Auspuffkrümmer und Turbolader und sind leicht entzündlich. Zu defekten Druckleitungen kommt es häufig infolge eines Marderbisses. Die nachtaktiven Tiere vergreifen sich gerne an Kabeln und Schläuchen. Damit steigt auch die Gefahr für einen Kurzschluss, der häufigste Auslöser für einen Schwelbrand im Auto. Pkws haben meistens keinen Zentralschalter für die Elektronik im Fahrzeug. Daher steht Ihnen im Fall einer auffällig flackernden Anzeige leider kein Off-Schalter zur Verfügung.

Autobrand als Folge von Verkehrsunfällen

Brände entstehen natürlich auch infolge von Verkehrsunfällen. Sowohl beim Unfall selbst als auch bei der Bergung eines verunglückten Autos kann Treibstoff auslaufen, der durch einen Zündfunken entflammt wird. Der Brand muss bei einem Unfall also nicht sofort entstehen. Es ist auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Vorsicht geboten. Eine weitere häufige Ursache für Fahrzeugbrand sind überhitzte Bremsen. Dem liegt meist ein technischer Defekt zu Grunde. Kommt jetzt noch eine längere Bergabfahrt hinzu, kann die Hitze zur Flammenbildung führen. Sogar durch kaputte Autoreifen können Brände entstehen. Dies tritt jedoch häufiger bei Lkws auf. Wird ein vorhandener Reifenschaden für längere Zeit nicht entdeckt oder ist der Luftdruck dauerhaft zu niedrig, steigt das Risiko für eine Überhitzung der Reifen. Nicht zuletzt sorgt auch Vandalismus für eine steigende Zahl an in Brand gesetzten Autos. Aus dem Ruder gelaufene Demonstrationen und Protestbewegungen oder aus der Bahn geratene Einzeltäter setzen Autos willentlich in Brand und fügen damit dem Besitzer einen großen materiellen Schaden zu.

Bild: Stevan Sheets @flickr.com (CC BY 2.0)

Regelmäßige Inspektion und Feuerlöscher schützen

Gegen manche Ursachen von Fahrzeugbränden können Sie im Vorfeld nichts tun, gegen andere schon. Die genannten Gefahrenquellen, wie defekte Leitungen und Kabel können Sie im Rahmen einer Inspektion regelmäßig prüfen lassen. Eine geschlossene Abstellmöglichkeit für das Auto hält Marder fern. Es empfiehlt sich außerdem, das Auto im Sommer nicht auf trockenen Wiesen und Waldböden abzustellen. Pflanzenreste können durch die Strahlungshitze der Abgasanlage in Flammen geraten. Wer außerdem ständig einen kleinen Autofeuerlöscher und eine Löschdecke mit sich führt, kann im Fall der Fälle schnell reagieren. Oft reicht der kompakte Feuerlöscher aber für die Löschung eines Autobrandes nicht aus. Eine Faustformel besagt, dass ein Kilogramm Löschpulver für eine Löschdauer von einer Sekunde reicht.

Fahrzeugbrand: So reagieren Sie richtig

Die richtige Reaktion im Brandfall entscheidet darüber, ob das Auto am Ende noch zu retten ist oder zum Totalschaden wird. Bei Rauchentwicklung oder einem Feuer am Auto gilt es, sofort zu stoppen und den Motor abzuschalten. Durch diese wichtige Sofortmaßnahme wird die Kraftstoffpumpe vom Stromkreis getrennt und damit die Spritzufuhr unterbrochen. Entriegeln Sie jetzt die Motorhaube, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und packen Sie alle wichtigen Papiere ein. Dann heißt es: Feuerlöscher in die Hand und sofort aussteigen. Jetzt müssen Sie sehr vorsichtig vorgehen. Beim Öffnen der Motorhaube besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Sie durch die Sauerstoffzufuhr eine Stichflamme erzeugen. Öffnen Sie also die Motorhaube nur einen winzigen Spalt und setzen Sie sofort gezielt mehrere kurze Löschstöße mit dem Feuerlöscher. Erst dann können Sie die Motorhaube weiter öffnen und weitere Brandherde löschen.

Bild: Thomas Reincke @flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Achtung: Behalten Sie die Motorhaube noch für eine längere Zeit im Auge. Oft entwickeln sich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch neue Brandherde. Rufen Sie bei fortgeschrittenen Bränden sofort die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 und halten Sie etwa 50 Meter Abstand zum brennenden Fahrzeug ein. Stellen Sie auch eventuell vorhandene Gegenstände wie Gepäckstücke mit einem Abstand von mindestens 50 Metern vom Auto entfernt ab. Fahrzeugbrände entwickeln eine enorme Strahlungshitze, die wiederum andere Gegenstände entzünden kann.

Bei einem entsprechenden Sicherheitstraining gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit dem Feuerlöscher und sind auf den Ernstfall vorbereitet.

Brand gebannt, aber wer zahlt den Schaden?

Ein Autobrand führt in den meisten Fällen zu einem Totalschaden. Glücklicherweise muss das nicht gleichbedeutend sein mit dem finanziellen Ruin des Fahrzeugbesitzers. Dafür gibt es schließlich eine Versicherung. Aber bezahlt die in jedem Fall für ein ausgebranntes Auto? Leider nein. Das Auto muss gegen Brand und Explosion oder gegebenenfalls gegen Vandalismus versichert sein. Meist ist das der Fall, wenn Sie für Ihren Pkw eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben. Sehen Sie am besten in Ihren Versicherungsbedingungen nach. Hatten Sie einen Brandschaden, müssen Sie diesen innerhalb von wenigen Tagen bei Ihrer Versicherung melden. Achtung: Haben Sie für Ihr Auto lediglich eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, bleiben Sie auf den Kosten sitzen. Handelt es sich in Ihrem Fall um Brandstiftung, haben Sie immer noch eine sehr geringe Chance, dass die Übeltäter geschnappt und zur Rechenschaft gezogen werden. Die Praxis zeigt jedoch, das dies in den seltensten Fällen gelingt.

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