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Die Kosten beim Wechseln von Bremsen beim Auto

Die Bremse und Ihre Funktion

Die Bremse ist eines der wichtigsten Systeme im Auto, denn wie kein anderes sorgt sie für die Sicherheit der Insassen und der anderen Verkehrsteilnehmer. Klar also, dass ohne Bremse kein Auto auf die Straße darf und die volle Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage regelmäßig in der Werkstatt geprüft werden muss. Haben einzelne Teile der Bremse die Verschleißgrenze erreicht, steht ein Wechsel an. Anzeichen, die darauf hindeuten, dass wegen der Bremsen eine Werkstatt aufzusuchen ist, sind Schleifgeräusche oder ein Rubbeln der Bremse bzw. ein Vibrieren des Bremspedals beim Bremsen. Auch ein niedriger Stand der Bremsflüssigkeit kann auf Verschleiß der Bremsen hindeuten. Bevor wir jedoch auf die Frage eingehen, mit welchen Kosten bei einem Wechsel der Bremsen zu rechnen ist, soll die grundsätzliche Funktionsweise einer modernen Autobremse erklärt und ihre wichtigsten Teile kurz vorgestellt werden.

Bremsenwechsel in Kürze

  • Lassen Sie Bremsen von einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln.
  • Bremsbeläge verschleißen schneller als Bremsscheiben.
  • Bremskolben werden mittels Rücksteller zurückgedreht und nicht mit einer Zange zurückgedrückt.
  • Bremsen werden immer achsweise getauscht.
  • Die Kosten sind stark von der Werkstatt und vom Fahrzeug abhänging und beginnen bei ca. 300 Euro. Vergleichen lohnt sich.

Die Bremsen eines Autos

Für alle Fahrzeuge der Klassen M und N sind eine „Betriebsbremsanlage“ (BBA) und eine „Festellbremsanlage“ (FBA) vorgeschrieben. Beide müssen unabhängig voneinander funktionieren, sodass die eine auch dann noch wirken kann, wenn die andere ausfällt. Und auch innerhalb der Betriebsbremsanlage, die auf alle vier Räder wirkt, müssen zwei voneinander unabhängige Bremskreise installiert sein, sodass bei einem Schaden nicht die gesamte Bremse ausfällt. Ein Tandem-Hauptzylinder erfüllt diese Forderung.

Bremsscheiben von f.becker line
Bremsbeläge von f.becker line
Bremstrommeln von f.becker line

In heutigen Autos wird die Betriebsbremse durch zwei unterschiedliche Bauformen realisiert: Trommelbremsen und Scheibenbremsen. In den Grundzügen funktionieren sie jedoch gleich, denn der Fahrer übt mit seinem Fuß Druck auf das Bremspedal aus, das mit einem Hydraulikzylinder – dem Hauptbremszylinder – verbunden ist. Die Kraft, mit der das Bremspedal auf den Kolben des Hauptzylinders wirkt, erzeugt hydraulischen Druck, der über die Bremsleitungen an die an den Rädern sitzenden Bremszylinder weitergegeben wird. Ein Kolben in den Bremszylindern gibt diese Kraft erneut weiter und zwar an die Reibbeläge (Bremsbeläge bei der Scheibenbremse, Bremsbacken bei der Trommelbremse). Die Reibbeläge werden nun an die Bremsscheibe bzw. -trommel gepresst, wodurch Reibung entsteht und Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird. Die Folge: Das Fahrzeug wird gebremst.

Die Trommelbremse

Trommelbremsen werden heute bei PKW immer seltener eingesetzt. Kommen sie noch zum Einsatz, dann meist auf der Hinterachse von Autos mit relativ schwacher Leistung. Schwere LKW und Anhänger sind hingegen noch standardmäßig mit Trommelbremsen ausgestattet. Auch in aktuellen Geländewagen finden sich noch Trommelbremsen, denn ihre Bremsbacken sind durch die Ummantelung durch die Trommel gut vor Schmutz geschützt. Die Trommelbremse besteht aus einer metallenen Trommel, die fest auf der Radnabe montiert wird. Beim Bremsvorgang werden die sogenannten Bremsbacken mit den Bremsbelägen von innen gegen die Wände der Trommel gepresst.

Bremssbacken von f.becker line

Eine positive Eigenschaft von Trommelbremsen ist, dass sich bei ihnen die Bremskraft selbst verstärkt. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich Trommelbremsen dadurch nicht so fein dosieren lassen wie Scheibenbremsen. Des Weiteren punkten Trommelbremsen durch Langlebigkeit und dadurch, dass sie durch ihre geschlossene Form nur wenig Bremsstaub freisetzen. Darüber hinaus kann die Feststellbremse sehr leicht in die Trommelbremse integriert werden. Dem stehen aber einige negative Eigenschaften der Trommelbremse gegenüber. So ist der Bremsbelagwechsel aufwendig. Dazu kommt eine schlechte Wärmeabfuhr sowie eine relativ starke Tendenz zum sog. „Fading“ – womit eine nachlassende Bremswirkung durch Überhitzung, etwa beim Dauerbremsen, gemeint ist.

Die Scheibenbremse

Scheibenbremsen sind heute die am häufigsten verbauten Betriebsbremsen im PKW-Sektor. Sie funktionieren, indem im sogenannten Bremssattel liegende Kolben die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben drücken, was genau wie bei der Trommelbremse Reibung erzeugt. Scheibenbremsen zeichnen sich durch eine einfache Wartung und die schon erwähnte gute Dosierbarkeit der Bremskraft aus. Daneben weisen sie auch eine gute Kühlung auf, vor allem wenn die Bremsscheiben innenbelüftet sind. Dementsprechend ist die Tendenz zu Fading geringer als bei Trommelbremsen. Außerdem reinigen sich Scheibenbremsen weitestgehend selbst. Ein Nachteil von Scheibenbremsen gegenüber der Trommelbremsen ist der hohe Verschleiß des Bremsbelags. Auch der notwendige Anpressdruck ist größer, sodass Bremskraftverstärker eingesetzt werden müssen. Dazu kommt, dass sich die Bremsflüssigkeit bei hoher Belastung stark erwärmen kann. Schließlich lässt sich die Feststellbremse bei Scheibenbremsen nur vergleichsweise aufwendig realisieren.

Kosten für Wechsel von Bremsscheiben und Bremsbelägen

Die Kosten für einen Wechsel aller vier Bremsscheiben mitsamt der Bremsbeläge bewegen sich bei einem Wagen der Golf-Klasse zwischen 650 und 1200 Euro. Wer nur die Bremsbeläge wechseln lässt, muss knapp 300 bis circa 450 Euro hinlegen. Dies kann man machen, wenn die Bremsscheiben keine Rillen oder sonstige Verschleißspuren aufweisen und bis zur Verschleißgrenze der Bremsscheiben noch soviel Material vorhanden ist, dass der neue Bremsbelagsatz vorher verschleißt. Im Schnitt hält eine Bremsscheibe zwei Bremsbeläge durch, doch dies muss im Einzelfall geprüft werden. In jedem Fall werden Bremsen immer mindestens achsweise gewechselt.

Mit der Größe des Autos steigen in der Regel auch die Kosten: So schlägt der Komplettwechsel von Bremsscheiben und -belägen beispielsweise bei einer Mercedes E-Klasse mit etwa 800 bis 1200 Euro zu Buche; nur die Bremsbeläge zu erneuern kostet 300 bis 500 Euro. Bei einem BMW X5 sind es 1500-2500 Euro für den Komplettwechsel – bzw. 500 bis 700 Euro für neue Beläge. Da viele Kleinwagen hinten über Trommelbremsen verfügen, müssen Bremsscheiben und -beläge bei ihnen nur vorne gewechselt werden. Dafür fallen Kosten zwischen 300 und 450 Euro an.

Kosten für den Wechsel eines Bremssattels

Für einen Wechsel eines (vorderen) Bremssattels muss man in der Kleinwagenklasse mit rund 300 bis 450 Euro rechnen. In der Golf-Klasse liegen die Preise ein wenig höher: Dort kostet der Wechsel eines vorderen Bremssattels zwischen 300 und 550 Euro. Der Wechsel eines hinteren Bremssattels ist etwas teurer: Er kommt etwa 350 bis 620 Euro. In den höheren Klassen steigen die Preise natürlich wieder an: Dort kann der Tausch eines vorderen Bremssattels bis zu 1000 Euro kosten, der eines hinteren noch ein paar hundert Euro mehr.

Bremssattel von Brembo

Kosten für den Wechsel von Bremstrommel und Bremsbacken

Der Wechsel einer hinteren Bremstrommel kostet unabhängig von der Fahrzeuggröße zwischen 200 und 350 Euro. Wer auch die Bremsbacken mitwechseln lässt, legt rund 400 bis 550 Euro hin. Die Preisunterschiede ergeben sich vor allem aus den Arbeitskosten der Werkstatt und dem Aufwand des jeweiligen Fahrzeugmodells. Inbegriffen ist immer eine Entlüftung der Bremsanlage, falls diese geöffnet wurde und eine Funktionsprüfung.

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