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Änderungen und Neuerungen für Autofahrer

2018

Bild: Olivier Le Moal @shutterstock.com

Das Jahr 2018 bringt für Autofahrer einige Änderungen mit sich, die wir übersichtlich zusammengetragen haben. Verbesserte Sicherheit und Umweltschutz spielen dabei eine übergeordnete Rolle. Auf den Geldbeutel wirken sich konkrete Änderungen der Typ- und Regionalklassen der Kfz-Versicherer aus und verschärfte Abgasmessungen werden voraussichtlich die Kfz-Steuer verteuern.

Kfz-Steuer - Endrohrmessung bei der Abgasuntersuchung wird Pflicht

Im Zuge des VW-Abgasskandals hat die große Koalition aus CDU und SPD die Abgasuntersuchung am Auspuff verpflichtend gemacht. Im Rahmen einer AU muss daher nun der tatsächliche Schadstoffausstoß geprüft werden, anstatt nur die ermittelten On-Board-Daten zu checken, wie dies früher der Fall war. Die Maßnahme soll verhindern, dass durch Manipulationen am Steuergerät falsche Werte ausgegeben werden. Die verpflichtende Messung wird voraussichtlich nicht nur die AU verteuern, sondern auch eine schlechtere Einstufung bei der Kfz-Steuer nach sich ziehen. Die Regelung greift für neue Automodelle ab dem 01. September 2018. Erfolgte die Typengenehmigung vorher, gilt sie (noch) nicht. Erst 2019 werden alle neu zugelassenen Autos durch das WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) geprüft.

Auspuff mit zwei Endrohren

Bild: Steevven1 @wikimedia.org (CC BY 2.5)

Kfz-Versicherung - Typ- und Regionalklassen haben sich geändert

Mit dem neuen Jahr haben die Kfz-Versicherer ihre Typ- und Regionalklassen angepasst, mit denen das Haftungsrisiko bewertet wird. Auf dieser Grundlage wird im Anschluss der jeweilige Versicherungsbeitrag berechnet. Laut Aussagen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ändert sich für den Großteil (73 %) der Autobesitzer nichts. Jeder siebente Autofahrer (14 %) muss hingegen höhere Beiträge akzeptieren, während fast gleich viele Fahrer (13 %) in eine günstigere Typklasse rutschen. Von den Erhöhungen betroffen sind vor allem teure SUVs und stark motorisierte Wagen der Oberklasse und oberen Mittelklasse, die im Schadensfall teure Reparaturen nach sich ziehen und besonders im Visier von Kriminellen stehen. Fahrer von Kleinwagen profitieren hingegen grundsätzlich von der Typklassenänderung. Aber auch regional wurden Anpassungen umgesetzt. In 67 Zulassungsbezirken hat sich das Schadensrisiko zum Positiven entwickelt, während sich 41 Bezirke verschlechterten. Die Beiträge wurden nun entsprechend angepasst.

Alpine-Symbol für Winterreifen und Ganzjahresreifen ist Pflicht

Alpine-Symbol für Winterreifen Mit Jahresbeginn 2018 dürfen neue Winter- und Ganzjahres- bzw. Allwetterreifen nur noch mit dem "Alpine"-Symbol produziert werden. Im Gegensatz zur Beschriftung "M+S" ist das Flockensymbol vor einer stilisierten Bergkuppe nämlich rechtlich geschützt. Der Gesetzgeber will mit der Neuregelung sicherstellen, dass die Bereifung winterlichen Situationen auch tatsächlich gewachsen ist, und es sich nicht etwa um Sommerreifen handelt, die als Winterreifen verkauft werden. Wer noch Winterreifen besitzt, die nur über eine "M+S"-Beschriftung ohne Schneeflockensymbol verfügen, darf diese Pneus noch bis 30. September 2024 fahren. Wer mit ungeeigneten Schlappen unterwegs ist, muss zukünftig auch tiefer in die Tasche greifen, denn das minimale Bußgeld steigt von 60 auf 75 Euro. Bei festgestellter Gefährdung kann es noch höher ausfallen. Neu ist ebenfalls, dass nicht nur der Fahrer belangt wird, sondern auch der Halter des Fahrzeuges mit Sanktionen rechnen muss. Dies ist insbesondere für Autovermietungen relevant. Trotzdem sollte man die Änderung auch beim privaten Verleih beachten und stets die richtigen Reifen aufziehen.

Euro NCAP verschärft Kriterien

Der Euro NCAP Crashtest ist Gradmesser der Autosicherheit im Falle eines Unfalls und damit ein wichtiger Faktor beim Pkw-Kauf. Aufgrund der technischen Entwicklung hat die Organisation entschieden, dass das Maximum von fünf Sternen ab 2018 nur noch an Wagen mit Spurhalte- und Notbremsassistent vergeben wird. Über Sensoren messen diese teilweise autonomen Systeme z.B. den Abstand zum Vordermann, die Beschleunigung, den Lenkwinkel sowie den Lenkradwinkel und die Pedalstellung. Daraus ermittelt das Steuergerät, ob eine Gefahrensituation vorliegt. Je nach System wird zunächst der Fahrer gewarnt und schließlich eine Bremsung eingeleitet sowie die Kraftstoffzufuhr verringert. Auch der Schutz von Fußgängern und Fahrradfahrern wird zukünftig in der Euro NCAP-Bewertung einen größeren Stellenwert einnehmen. Schließlich wird nun auch das Verhalten des Pkw bei Unfällen mit mehreren Autos geprüft.

Crashtest eines Honda Fit

Bild: NHTSA @wikimedia.org (public domain)

Notruf eCall wird verpflichtend

Ab April 2018 wird der automatische Notruf, genannt eCall, in Neuwagen innerhalb der EU verpflichtend. Das System informiert im Falle eines Unfalls automatisch die Rettungskräfte, um die Helfer zum Unfallort zu führen, selbst wenn Fahrer und/oder Beifahrer nicht mehr bei Bewusstsein sind. Dabei übermittelt eCall den Ort und den Zeitpunkt des Unfalls, die Fahrtrichtung, die Zahl der Insassen und den genutzten Kraftstoff. Das Notrufsystem soll die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen um bis zu 10 % senken.

Lkw-Maut wird ausgeweitet

Bisher galt die Lkw-Maut nur für die Autobahn und ca. 2.300 Kilometer Bundesstraße. Ab dem 01.Juli 2018 wird die Maut auf das gesamte Bundesstraßennetz ausgeweitet. Das sind immerhin 39.000 Kilometer, die von Fahrzeugen mit mehr als 7,5 Tonnen nur noch gegen Gebühr befahren werden dürfen. Um das eventuelle Ausweichen auf Landstraßen unattraktiv zu machen, besteht auch die Möglichkeit, die Maut weiter auszudehnen. Mit Inkrafttreten der Änderungen werden voraussichtlich bis zu zwei Milliarden Euro Mehreinnahmen in den Bundeshaushalt gespült.

Bundesverwaltungsgericht verhandelt Diesel-Fahrverbot

Nachdem Ende Juli 2017 das Verwaltungsgericht Stuttgart entschieden hat, dass ältere Diesel ab dem 01. Januar 2018 nicht mehr in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg fahren dürfen, weil die Stickoxid- und Feinstaubbelastung zu hoch sei, ging die Landesregierung aus CDU und Grünen gegen das Urteil vor. Vor dem Bundesverwaltungsgericht wird sich vermutlich am 22.Februar 2018 in letzter Instanz entscheiden, ob das Fahrverbot rechtens ist. Das Urteil aus Leipzig könnte Signalwirkung besitzen und zu Diesel-Fahrverboten in Ballungsgebieten führen.

Verkehrszeichen für die LKW-Maut

Bild: Verkehrszeichenkatalog der STVO @wikimedia.org (gemeinfrei)

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