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Motoröl wechseln - Ford Mondeo

Das Motoröl ist ein essenzieller Betriebsstoff eines Autos und übernimmt gleich mehrere Funktionen. Am wichtigsten ist natürlich die Schmierung der beweglichen Motorteile. Sie dehnen sich durch die Wärme im Betrieb aus, müssen jedoch möglichst verschleißfrei aufeinander gleiten. Dies gilt insbesondere für die Kolben im Zylinder. Ist die Schmierung nicht ausreichend, weil entweder zu wenig Öl oder falsches Öl eingesetzt werden, kann es zu einem so genannten "Kolbenfresser" kommen. Dabei führt Reibschweißung zwischen Kolben und Zylinderlauffläche zum abprubten Stillstand des Motors, der entweder gar nicht mehr oder nur aufwendig repariert werden kann. Motoröl kühlt außerdem und dient der Feinabdichtung. Es reinigt den Motor von Verbrennungsrückständen und bietet Korrosionsschutz und Geräuschdämpfung.


Warum muss Motoröl gewechselt werden?

Das Öl im Auto wird stark beansprucht. Sowohl mechanischen, thermischen als auch chemischen Belastungen muss es standhalten und unterliegt dabei einem Alterungsprozess. Durch seine Reinigungsfunktion transportiert es Verbrennungsrückstände, Staub und Abrieb aus dem Motor und verschlammt zudem. Ein passender Ölfilter kann zwar die Partikel entfernen, aber so genannte Blow-by-Gase lassen das Motoröl dennoch oxidieren. Das Öl verliert seine Eigenschaften, kann verdünnen oder verdicken. Der Wechsel wird jährlich empfohlen und sollte entsprechend regelmäßig durchgeführt werden. Dabei werden auch immer der Ölfilter samt Dichtung sowie die Ablassschraube erneuert.

Motor eines Ford Mondeo

Ziehen Sie den Oelmessstab und öffnen Sie den Öleinfüllstutzen, damit das Öl besser ablaufen kann.

Unterbodenverkleidung beim Ford Mondeo

Der Unterbodenschutz muss zunächst entfernt werden. Schrauben Sie ihn einfach ab.

Ölablassschraube beim Ford Mondeo

Die Ölablassschraube wird mit einer Ratsche entfernt und durch eine neue ersetzt.

Das alte Öl ablassen

Ziehen Sie zunächst den Ölmessstab und entfernen Sie den Öleinfülldeckel, damit das Öl besser abfließen kann. Im Anschluss kommt das Auto auf eine Bühne, um die Ölablassschraube in der Ölwanne zu erreichen. Da das Altöl fachgerecht entsorgt werden muss und nicht etwa ins Abwasser oder den Gulli gehört, ist der Ölwechsel auch nur bei entsprechend ausgerüsteten Werkstätten oder Tankstellen erlaubt. Die Ölwanne wird beim Ford Mondeo durch einen Unterbodenschutz verdeckt, der zunächst abmontiert wird. Lösen Sie einfach alle Schrauben mit einer Ratsche und passender Nuss. Der Ölwagen oder ein geeignetes Auffanggefäß wird unter der Ölwanne platziert und die Ölablassschraube herausgedreht. Mit etwas Geschick und einer Verlängerung können Sie es vermeiden, sich die Hände allzu dreckig zu machen. Das in der Regel pechschwarze Altöl läuft nun heraus.

Ölwagen zum Auffangen des Altöls

Ein Ölwagen bzw. ein geeignetes Gefäß fängt das rauslaufende Öl im Anschluss auf.

Verlängerung für Ölablassschraube

Nimmt man am Ende eine Verlängerung, macht man sich auch nicht die Hände schmutzig.

abfließendes Altöl

Das Altöl läuft aus der Oelwanne. Sobald es nur noch tropft, ist diese leer.

Ölfilter wechseln

Sobald der Strom versiegt ist und es nur noch tropft, kann es weitergehen. Mit einer 36-iger Nuss und einer Ratsche wird der Deckel vom Ölfiltergehäuse abgeschraubt. Da das Öl bereits abgelassen wurde, sind nur noch Resttropfen zu erwarten. Mit einem Schraubendreher wird der alte Ölfilter nun aus dem Deckel des Ölfiltergehäuses bugsiert. Auch der Dichtungsring wird erneuert. Nachdem die alte Dichtung entfernt wurde, kann eine neue aufgesetzt werden. Beachten Sie den richtigen Sitz des Dichtringes, denn er muss in der dafür vorgesehenen Rille platziert werden und nicht etwa auf dem Gewinde des Deckels. Damit sie sich die Dichtung beim Einschrauben nicht verdreht, wird sie auch mit ein wenig Öl benetzt. Im Anschluss wird der Ölfilter eingesetzt. In manchen Fällen ist in diesem Schritt auf die Einbaurichtung des Filters zu achten. Lesen Sie sich also die Beschreibung gut durch. Der Ölfilterdeckel samt Dichtring und Ölfilter wird wieder mit dem Ölfiltergehäuse verschraubt.

Deckel für Ölfilterghäuse

Der Deckel vom Ölfiltergehäuse wird abgeschraubt.

neuer Ölfilter

Entfernen Sie den alten Filter und ersetzen Sie die Dichtung. Sie wird mit etwas öl eingerieben.

neuen Ölfilter in das Ölfiltergehäuse einsetzen

Der neue Filter wird in das Ölfiltergehäuse eingesetzt und der Deckel verschraubt.

Ablassschraube erneuern und anziehen

Auch die Ablassschraube kann nun eingesetzt werden. Ölrückstände entfernt man mit Bremsenreiniger. Ist dieser abgetrocknet, können der Ölfilterdeckel und die Ablassschraube mit dem fahrzeugspezifischen Drehmoment angezogen werden. Dafür nutzen Sie natürlich Drehmomentschlüssel im passenden Bereich. Die Unterbodenverkleidung kann nun wieder angeschraubt und das Auto heruntergelassen werden. Welches Öl in welcher Menge in das Auto eingefüllt werden muss, gibt der Hersteller vor. Ein Blick in die Bedienungsanleitung reicht aus. Sollte diese nicht mehr vorhanden sein, können Sie entweder im Internet suchen oder direkt beim Hersteller nachfragen.

Bremsenreiniger

Mit Bremsenreiniger und einem Lappen werden alle Ölreste entfernt.

Drehmomentschlüssel für Ölablassschraube

Ziehen Sie den Deckel vom Ölfiltergehäuse und die neue Ablassschraube mit dem passenden Drehmoment an.

Unterbodenverkleidung befestigen

Nachdem die Unterbodenverkleidung wieder angebracht wurde, kann das Auto von der Bühne.

Füllmenge richtig abmessen

Das Öl wird mittels Trichter langsam eingefüllt. Achten Sie darauf, nicht gleich die Gesamtmenge hineinzukippen, sondern gehen Sie behutsam vor und checken Sie den Ölstand regelmäßig. Sobald der Ölstand zwischen Minimum und Maximum steht, werden der Trichter entfernt und der Öldeckel geschlossen. Nach einem kurzen Motorlauf und anschließender kurzer Standzeit wird der Ölstand erneut kontrolliert. Er sollte etwas abgesunken sein, weil sich auch der neue Ölfilter nun mit Öl vollgesaugt hat. Gießen Sie so auf, dass der Ölstand zwischen Minimum und Maximum liegt. Im Anschluss kann der Trichter weg und der Deckel wieder drauf.

Öl wechseln

Füllen Sie passenden Öl mit einem Trichter in den Öleinfüllstutzen.

Ölpeilstab

Starten Sie den Motor, damit sich der Ölfilter füllt und kontrollieren Sie im Anschluss den Ölstand.

Ölzettel

Zum Schluss sollten Sie den Ölzettel nicht vergessen. Er hilft, die Wechselintervalle einzuhalten.

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